Es mag überraschen, dass ein Software-Konzern wie Meta plötzlich echte, physische Infrastruktur auf dem Grund der Weltmeere verlegt. Doch das geplante Unterseekabel-Projekt „Candle“, das im Jahr 2028 in Betrieb gehen und sechs asiatische Länder über 8.000 Kilometer miteinander verbinden soll, ist keine Ausnahme.
Mit einer Kapazität von 370 Terabyte pro Sekunde – genug, um 255 Millionen HD-Videos gleichzeitig zu streamen – markiert es einen gewaltigen Umbruch. Die sogenannten Hyperscaler – Google, Meta, Microsoft und Amazon – investieren massiv in den Ausbau des Internets und besitzen mittlerweile einen irrsinnigen Anteil der weltweiten Infrastruktur.
Jahrelang galt Apples „App Tracking Transparency“ als Aushängeschild für Privatsphäre auf dem iPhone – und als Albtraum für Werbetreibende. Nach massivem Druck von Wettbewerbsbehörden und Verlagen muss der Konzern das System in der EU nun anpassen. Was hinter der Entscheidung steckt und was sich für Nutzer ändert.
Kurz vor dem erwarteten Release der nächsten großen Systemgeneration rollt Apple am Montagabend eine Reihe wichtiger Sicherheitsaktualisierungen aus. Mit iOS 26.6.1, macOS 26.6.2 und begleitenden Updates für ältere Geräte schließt der Hersteller über 20 dokumentierte Schwachstellen im System.
Nur rund drei Wochen nach der Veröffentlichung von iOS 26.6 legt Apple noch einmal nach. Während die Beta-Phase für iOS 27 und macOS 27 (aktuell in Beta 6) bereits auf die Zielgerade einbiegt, konzentrieren sich die heutigen Punkt-Updates vollständig auf Systemstabilität und IT-Sicherheit.
Das Open-Home-Foundation-Team hat am 5. August 2026 die neue Version Home Assistant 2026.8 veröffentlicht. Unter dem Motto „Approachable by design“ steht diesmal weniger ein einzelnes Killerfeature im Vordergrund, sondern ein roter Faden: Home Assistant soll spürbar einsteigerfreundlicher werden, ohne dabei an Funktionsumfang zu verlieren.
Verantwortlich für die Release Notes zeichnen diesmal Ashley Abbott und Bram Kragten, da Stammautor Frenck eine Pause eingelegt hat.
Gestern lief hier bei uns dieses kurze Video durchs Bild. Wüste, Sandsturm, irgendwo dazwischen ein verwehtes Display. Man konnte es leicht übersehen, und vielleicht war das auch genau richtig so. Aber wer kurz hängengeblieben ist, hat sich wahrscheinlich seinen Teil gedacht.
Wir haben in den letzten Monaten ziemlich viel Zeit damit verbracht, dieses Forum hier in ein kleines Format zu gießen. Eines, das man sich als Symbol auf das Smartphone legt, direkt neben die Dinge, die man jeden Tag anfasst.
Wer schon einmal verzweifelt versucht hat, einen Textschnipsel vom iPhone auf den Windows-Rechner zu bekommen, kennt das Problem: Es gibt keine elegante Lösung dafür. Das soll sich ändern – und ausgerechnet Microsoft hat den Stein ins Rollen gebracht.
Die Shelly Group SE, bulgarischer Hersteller der bei Smarthome-Fans beliebten Schaltaktoren, Dimmer und Energiemesser, steht offenbar vor einem Eigentümerwechsel. Der französische Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric führt Gespräche über eine mögliche Übernahme des Unternehmens – bestätigt ist der Vorgang bereits, ein Angebot aber noch nicht.
Apple hat heute eine breite Runde an Software-Updates veröffentlicht: iOS 26.6, iPadOS 26.6, macOS 26.6 „Tahoe", watchOS 26.6, tvOS 26.6, HomePod-Software 26.6 und visionOS 26.6 stehen ab sofort zum Download bereit. Wer ein iPhone, iPad, einen Mac, eine Apple Watch, ein Apple TV, einen HomePod oder eine Vision Pro besitzt, sollte in den kommenden Tagen einen Blick in die Softwareaktualisierung werfen – auch wenn spektakuläre neue Funktionen diesmal ausbleiben. Die Updates stehen weltweit zur Verfügung, also auch für Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der übrigen EU.
Apple bringt sein Sammelschutz-Modell AppleCare One nach Deutschland – rund ein Jahr nach dem US-Start. Ab dem 4. August 2026 lassen sich iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und AirPods erstmals über einen einzigen Vertrag absichern, statt für jedes Gerät einzeln eine AppleCare+-Police abzuschließen.
Seit Monaten überschlagen sich die Meldungen: Milliardeninvestitionen in Rechenzentren, immer größere KI-Modelle, immer ambitioniertere Versprechen. Doch parallel dazu mehren sich warnende Stimmen aus der Finanzwelt. Der französische Ökonom Frédéric Lordon hat kürzlich in einem vielbeachteten Essay für die Zeitschrift New Left Review („Sidecar“) die These vertreten, dass wir gerade Zeugen einer gigantischen Finanzblase werden – und dass ihr Platzen weitreichende Folgen haben könnte. Grund genug, sich das Thema einmal genauer anzusehen und zu fragen: Was würde ein Crash konkret für uns als Nutzer von iPhone, Smart Home und KI-Diensten bedeuten?
Du kennst das Spiel: Es ist spät am Abend. Du liegst entspannt auf der Couch, stöberst auf deinem iPad durch neue Automationen für Home Assistant oder scrollst noch schnell durch ein paar Nachrichten. Plötzlich fällt dein Blick auf das iPhone, das neben dir liegt. Das Batteriesymbol leuchtet rot. 20 Prozent.
Zieht sich die Datensicherung auf dem Mac mal wieder stundenlang oder sogar über Tage hin? Wer nach der Ursache sucht, verdächtigt meistens zuerst eine lahme Netzwerkverbindung, defekte Kabel oder riesige Videodateien. Doch ein potenzieller Übeltäter bleibt oft völlig unter dem Radar: die Desktop-App von WhatsApp.
Die EU-Kommission hat der Digitalbranche mal wieder gezeigt, dass der Digital Markets Act (DMA) kein zahnloser Papiertiger ist. Am 16. Juli 2026 hat Brüssel zwei verbindliche Spezifikationsmaßnahmen gegen Google erlassen – und Google hat postwendend scharf zurückgeschossen. Ein klassischer Schlagabtausch also, bei dem es sich lohnt, beide Seiten genauer anzuschauen.
Worum geht es überhaupt?
Die Europäische Kommission hat Google zwei verbindliche Spezifikationsmaßnahmen im Rahmen des Digital Markets Act auferlegt. Die erste soll sicherstellen, dass KI-Dienste von Google-Konkurrenten mit Googles eigenen KI-Diensten wie Gemini konkurrieren können, indem sie gleichberechtigten Zugriff auf Funktionen von Android-Geräten erhalten. Die zweite Maßnahme soll faire Wettbewerbsbedingungen schaffen, indem Drittanbietern von Suchmaschinen Zugang zu Suchdaten gewährt wird, die bislang nur Google Search in diesem Umfang sammeln kann.
Während sich der Großteil der Messaging-Welt um Lesebestätigungen, Sprachnachrichten und algorithmisch sortierte Feeds dreht, geht die App Roost Social bewusst in die entgegengesetzte Richtung: Statt Nachrichten in Millisekunden zuzustellen, schickt man sie per virtueller Brieftaube auf die Reise – und muss warten, bis der Vogel am Ziel gelandet ist.
Seit dem 5. Juli 2026 taucht bei vielen FRITZ!Box-Nutzern nach dem Update auf FRITZ!OS 8.25 ein neuer Dialog auf: eine Nutzungsvereinbarung zur Verwendung von Gerätedaten.
Wer sie zum ersten Mal liest, stutzt schnell – ist das jetzt eine neue Datensammel-Offensive des Berliner Router-Herstellers, der sich vor knapp einem Jahr von AVM in FRITZ! GmbH umbenannt hat? Ein Blick in die Details zeigt ein differenzierteres Bild.
Hast du dich heute Morgen im Spiegel betrachtet und gedacht: „Mensch, mein Gesicht auf einem digital generierten, leicht deformierten Einhorn im Weltall – das wär’s doch!“? Nein? Keine Sorge, Mark Zuckerberg hat diesen tiefen, unerfüllten Wunsch deiner Seele ohnehin längst für dich ergründet.
Mit dem jüngsten Rollout des neuen KI-Bildgenerators „Muse Image“ (und dem bald folgenden „Muse Video“) zeigt Meta wieder einmal, was echte, ungefragte Tech-Nächstenliebe bedeutet. Wenn du ein öffentliches Instagram-Konto besitzt, stellst du dein Antlitz ab sofort ganz automatisch als digitale Knetmasse für die gesamte Menschheit zur Verfügung. Du hast richtig gehört: Wildfremde Menschen können nun über die Meta AI-Web-App dein Gesicht in ihre eigenen bizarren Kreationen, Reels, Sticker oder Stories einbauen. Und das Beste daran? Du musstest dafür nicht einmal dein Einverständnis geben – Meta war so frei, das „Opt-In“ direkt als Werkseinstellung für dich zu übernehmen. Ein rasanter Fortschritt für die Privatsphäre.
Home Assistant hat mit Version 2026.7 ein Update veröffentlicht, das nach Einschätzung der Entwickler zu den bedeutendsten Änderungen am Automatisierungs-Editor der letzten Jahre zählt. Im Mittelpunkt steht ein neues Konzept für Trigger und Bedingungen, das seit rund acht Monaten in den Labs getestet wurde und nun für alle Nutzer zum Standard wird.
Daneben bringt das Release ein komplett überarbeitetes Aktivitäts-Logbuch, eine „Alle aktualisieren”-Funktion für Updates sowie zehn neue Integrationen.
Anthropics leistungsstärkstes öffentliches KI-Modell ist nach einem beispiellosen Eingriff der US-Regierung wieder für alle Nutzer weltweit verfügbar.
Gut drei Wochen nach seiner erzwungenen Abschaltung steht Claude Fable 5 seit dem 1. Juli 2026 wieder global zur Verfügung. Das US-Handelsministerium hat die Exportkontrolle aufgehoben, die Anthropic Mitte Juni gezwungen hatte, sein fortschrittlichstes öffentliches Modell für sämtliche Nutzer zu sperren – und das nur wenige Tage nach dem ursprünglichen Launch.
Apples Datenschutzfunktion "Hide My Email" soll eigentlich verhindern, dass Nutzer ihre echte E-Mail-Adresse preisgeben müssen, wenn sie sich irgendwo registrieren oder Formulare ausfüllen. Genau das steht nun infrage: Laut einem aktuellen Bericht lässt sich die dahinterliegende echte Adresse in praktisch allen getesteten Fällen ermitteln – obwohl das Feature genau davor schützen soll.
Ein Kabel für alles. Klingt selbstverständlich, oder? War es lange nicht. Wer sich noch an die Rückseite eines Computers aus den frühen Neunzigern erinnert, der weiß: Das war kein Anschlussfeld, das war ein Endzeitszenario. Parallele Ports, serielle Ports, PS/2-Buchsen für Maus und Tastatur (natürlich streng farbcodiert, Gott bewahre, man vertauscht sie), ein proprietärer Druckeranschluss massiver als ein Ziegelstein und irgendwo dazwischen eine Handvoll Kabel, von denen niemand mehr wusste, wozu sie gehörten.
USB hat dieses Chaos nicht einfach reduziert — es hat es ausgelöscht. In drei Jahrzehnten wurde aus einem bescheidenen Anschluss mit lachhaften 12 Mbit/s eine Technologie, die heute 80 Gigabit pro Sekunde überträgt, 240 Watt Ladepower liefert und nebenbei 8K-Video durch ein Kabel drückt, das nicht dicker ist als ein Bleistift. Zumindest in der Theorie. In der Praxis kaufst du trotzdem das falsche Kabel.