Kaufberatung Hardware: HomeAssistent auf Mini PC / Thin Client - Was kaufen?

  • Ich möchte HA ausprobieren und so wie es eigentlich immer läuft, werde ich es dann behalten. :saint:

    MacMini ist raus, dafür dann ein Mini PC o.ä. mit ausreichender Leistung für jegliche Szenarien ohne das sich der Stromzähler heiss läuft.
    Ob Docker, Promox und was es sonst noch alles gibt habe ich keine Meinung zu. Ich möchte alles einmal ausprobieren und dann entscheiden auf welches Pferd ich setze. Ein NAS ist nicht vorhanden, nur eine FritzBox.

    Ich werde kurzfristig etwas benötigen und bitte um Kaufempfehlungen von geeigneter Hardware, auch gebraucht, gerne immer mit aktuellen links vom Fluss oder Ebay.

  • Mein erster Gedanke war eigentlich sofort ein günstiger Raspberry Pi. Ich bin damit eigentlich weitestgehend zufrieden und läuft soweit alles rund. Bei mir läuft Home Assistant auf einem 4er mit 8GB RAM, soweit ich es im Kopf habe.

    senderversteller nutzt dann etwas "professionellere" Hardware. Auch mit Proxmox.

    Und da es ja noch nicht vorhanden ist: Eventuell kann man ein NAS (z.B. Synology) ins Auge fassen, auf dem man verschiedene Sachen in Containern laufen lassen kann - auch Home Assistant. Aber die müssen dann meist auch dementsprechend mit Arbeitsspeicher ausgestattet werden und sind dann kostenmäßig über den anderen Lösungen. Man hat aber dann natürlich auch noch den Luxus des Datenspeichers usw. mit dabei. Wie gesagt, nur als Überlegung.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Mit „alles mal ausprobieren“ wird eine Empfehlung schwierig. Wo schätzt Du den das du landen wirst? Sollen da ggf. Leistungshungrige Sachen laufen? Z.B. Frigate mit mehreren Kameras und intelligenter Erkennung von Personen, verschiedenen Tieren, bestimmten Gegenständen etc. … dann sollte es schon etwas potentere Hardware sein - sagen wir ein halbwegs aktueller i5(ab Gen.12) und gern 16GB RAM.

    Ich hab HA OS (also kein Proxmox oder so ein Kram) auf einem Mini PC mit Intel N100 + 8GB RAM laufen. Es sind, neben dein einfachen Smart Home Kram, 5 Kameras mit geringer Auflösung rein zum Anzeigen eingebunden, und ein paar Addons aktiv (AdGuard, Zigbee2mqtt). Eigentlich langweilt sich der N100 bei um die 3% Auslastung mit täglich mehreren sehr kurzen Peaks bis 7% und vereinzelten sehr kurzen Peaks bis 15%. Der N100 ist ne stromsparende Wahl da er in der Spitze(TDP) nur 6W braucht und dennoch verhältnismäßig viel Leistung hat. Geringe TDP solltest du drauf achten was stromsparen angeht. Und wichtig bei der Wahl eines HA PCs ist, dass man Im BIOS einstellen kann das er sich automatisch einschaltet z.B. nach einem Stromausfall.


    Ein NAS würde ich allein wegen des Preises den man für die benötigte Leistung zahlen muss nicht empfehlen.

    Einen PI 5 bekommt von mir ebenfalls keine Empfehlung . Der braucht mehr Strom und hat weniger Leistung als ein Mini PC Mini N100. Dazu sind die Kosten mit allem drum und dran die selben, wenn man einen N100 PC nicht sogar günstiger bekommt.

    Einmal editiert, zuletzt von Dampf (13. Februar 2026 um 23:47) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Dampf mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Onliner Versteh mich bitte nicht falsch, aber deine Frage ist in etwa so, wie wenn du uns sagst, dass du Skifahren ausprobieren willst und wir dir jetzt ein paar Ski (am besten mit Link zum kaufen) empfehlen sollen - ohne zu wissen wie groß und wie schwer du bist, ob du überhaupt schon mal gefahren bist, ob du Piste, Funpark, Freeride, Tourenski oder nur Apresski machen willst. Alles was wir wissen ist, dass du schon mal ein paar Skistöcke hast ;)

    Eine Beratung ist deshalb schwierig, weil hier keiner weiß, welches Budget du so hast, aber insbesondere welche Vorkenntnis bei dir vorhanden ist und wieviel Zeit und Arbeit du in dieses Thema investieren willst. Geht es nur um HA oder willst du auf "dem Gerät" künftig noch andere Sachen laufen lassen? Man kann Home Assistant OS nämlich einfach auf eine SD- oder besser NVMe- Karte flashen und in einen Einplatinencomputer stecken; Der kann aber dann nur das. Es gibt sogar fertige Einplatinencomputer mit HA vorinstalliert von der Open Home Foundation zu kaufen... Wenn es mehr sein soll, d.h. künftig noch andere Sachen auf "dem Gerät" laufen sollen, musst du dich zwangsläufig neben HA auch noch mit anderen Host-Systemen beschäftigen, auf dem HA dann als Gast läuft.

    Grundsätzlich würde ich sagen: Je nachdem, welche Ausbaustufe von HA erreicht wird - es läuft erstmal auf ziemlich jeder Hardware, die nicht älter als 5-10 Jahre ist, es braucht keine anspruchsvolle Hardware mit viel RAM am Anfang und lässt sich durch die integrierte Backup Funktion auch gut "verpflanzen". Also keine Angst, dass du jetzt mit irgendwas startest und dann daran gefesselt bist. Wenn dich das Thema packt, dann wird es nicht DIE EINE Anschaffung sein und du hast dein Leben lang Ruhe ;)

    Mein Rat: Schau mal im YT Kanal von Simon Oberstedt (alias Simon42) rein. Der macht angenehme und wirklich informative Videos zum Thema HA. Unter anderem geht er in einigen Videos auch darauf ein, welche Hardware für wen gut geeignet ist und was die Nachteile sind. Konkret meine ich die Playlist Grundlagen: Home Assistant Installation (HA OS).

    Meine Home Assistant Instanz ist mittlerweile schon von einiger Hardware zur anderen umgezogen. Gestartet habe ich als VM auf meinem NAS, weil ich mir - wie du - das einfach mal anschauen wollte. Dann habe ich mit Raspberry Pis rumgemacht, am Ende hatte ich ganz viele RPis für verschiedene Sachen am rödeln. Das war mir dann zu viel "Kleinklein" und mir die Verwaltung und die Sicherung zu aufwendig. Jetzt läuft HA neben vielen anderen Dingen auf einem Mini-PC als VM unter Proxmox (siehe Signatur), den ich mir bei Kleinanzeigen gekauft habe und mit noch etwas RAM und NVMe ausgebaut habe.

    Kurzum: Der Weg ist das Ziel und, zumindest bei mir, ist das Homelab ständiger Veränderung unterworfen, weil man immer was zum Basteln hat und braucht. Und das ist gut so, ist ja schließlich ein Hobby und kein Zwang.

    iPhone 14 Pro, iPad Air (4th Gen), Pencil 2, Watch Series 7, tv 4K(2nd Gen) & tv HD, MacBook Pro 14" M2 (2023), Apple Studio Display, AirPods Pro (2nd Gen), 4x AirTag, Music Familienabo, iCloud+
    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

  • Guten Morgen und erst einmal vielen Dank für die ersten Ratschläge.

    Es müssen insgesamt 4 Kameras eingebunden werden und das übliche Zeugs wie Steckdosen, HomePods, Sensoren, Thermostate usw

    Eine NAS kommt nicht mehr in Frage, Budget gerne unter300€

    Reicht da noch ein N100 + 8GB RAM oder wird dann schon zäh?

    Simon42 habe ich gestern angefangen zu schauen und im Forum zu lesen- interessant.

  • Für meinen Home Assistant hier reicht ein Tiny-PC von Lenovo (der ist wesentlich leiser als die Tiny-PC von HP) namens M720q mit einem i5-8400T. Darauf laufen in Proxmox eine Home Assistant VM, als LXC dann deCONZ, AdGuard, Zoraxy, Debian mit Oberfläche und der Lyrion Musikserver.

    Der Rechner hat verschwenderische 64GB RAM (die müssen nicht wirklich sein, waren halt da) und eine 1TB NVMe M.2 SSD, zum Backup eine 1TB SATA SSD und ein 2,5GBit/s Ethernet-Kärtchen.

    Beim Verbrauch liegt er so um die 15W, die man mit einer Windows 11 VM, die auch noch installiert ist, leicht in die Höhe treiben kann.

    Vorher hatte ich alles auf mehreren Pi 4 laufen, die aber für Home Assistant echt viel langsamer sind und insgesamt auch mehr Strom verbraten haben.

    Rechnerhistorie

    Z80: ZX81
    68k: Atari Mega ST, PAK-030, FRAK, Performa 475, Quadra 660AV
    ARM: Messagepad 120, Messagepad 2100
    PowerPC: Pios Magna, PowerMac G3, PowerBook G3 Lombard, PowerMac 8600, iBook G3, PowerBook G4, Cube G4
    Intel: Mac mini 2012, MacBook Pro 2012, Mac Pro 2013 10-Core
    ARM: Mac mini M1

  • Gesucht und etwas gut ausgestattetes gefunden:


    Spoiler anzeigen

    Technische Daten:
    CPU: 11th Generation Intel Core Prozessor, i5-1135G7 Quadcore (bis zu 4.2 GHz) - Codename: "Tiger Lake UP3" (Willow Cove, 10nm SuperFin) mit integrierter Intel Iris Xe Grafik
    RAM: 2 RAM Slots, einer belegt mit 16GB DDR4 SO-DIMM, Kingston HyperX (ein Slot frei)
    Speicher: 1000GB bzw. 1TB M.2 NVMe SSD (PCIe)
    Grafik: Intel Iris Xe Graphics G7 , 80EU/640SP (Tiger-Lake GT2, Gen12 Xe)
    *Anschlüsse: 2x HDMI 2.0b, 3x USB-A 3.1, 1x USB-A 2.0, 1x Thunderbolt 4 (USB-C) , 1x Thunderbolt 3 (USB-C), 1x 2.5GBase-T Ethernet/LAN-PORT (Intel I225-LM)
    1x M.2/ M-Key (PCIe 4.0 x4/ SATA, 2280) belegt mit der 1TB PCIe SSD, 1x M.2/ B-Key (PCIe 3.0 x1/ SATA, 2242) frei .
    Wireless: WLAN 802.11a/ b/ g/ n/ ac/ ax, Intel AX201, Bluetooth 5.2
    VESA-Halterung: 75x75/ 100x100 (inkludiert)
    Besonderheiten: Nettop, Sicherheitsschloss (Kensington), für Dauerbetrieb geeignet
    Genaue Modellbezeichnung: NUC11TNKi5


    Preis: 165VB

  • Mia

    Das ist hier noch nicht erledigt!

    Gefunden heißt ja nicht gleich, dass ich den Nuc auch gekauft hätte 😉


    Kann eigentlich nur ein Preisfehler sein…

    Einmal editiert, zuletzt von Onliner (14. Februar 2026 um 14:22) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Onliner mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Mia 14. Februar 2026 um 14:23

    Hat das Label Erledigt entfernt.
  • Mia 14. Februar 2026 um 21:34

    Hat das Label Erledigt hinzugefügt.

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