Beiträge von senderversteller

    Wenn man sieht das in dritte Welt Ländern die Leute auf dem Markt mit Smartphone zahlen und man mit Bargeld komisch angeschaut wird.

    Also auf dem Souks in Marrakesch hat keiner mit Smartphone bezahlt. Zumindest habe ich keinen gesehen. Da haben alle fleißig speckige MAD (Marokkanischer Dirham) Scheine gezählt. :D

    Auf der anderen Seite macht das einen zum gläsernen Menschen. Und die Gier des Staates ist ja bekanntlich ohne jede Grenze.

    Die Lösung heißt Kryptowährung, aber mit der kannste nicht bei Aldi bezahlen. Der Dönermann meines Vertrauens meinte aber, er würde auch das akzeptieren ;)

    Aber automatisch war es eben nicht verfügbar - denn ich musste mich für Wero registrieren / freischalten lassen. Anders würde es mich aber auch wundern, wenn mir einfach so ein Bezahldienst freigeschaltet würde, ohne dass ich mich da vorher angemeldet hätte.

    Logisch, du musst ja irgendwelche AGBs akzeptieren. Es unterscheidet sich technisch gesehen ja auch von einer SEPA Überweisung. Wäre fragwürdig, wenn dir das in DE einfach als "Addon" einfach untergeschoben wird ohne dass du irgendwo Zustimmen musst.

    Ich sehe das als eine der größten Bedrohungen des "freien" Internet - sog. Clearnet. Deswegen sollte man viel mehr initiativen Unterstützen, die sich für ein freies und ungefiltertes/unzensiertes Internet einsetzen - und "private Infrastruktur" beisteuern. Wollte die Tage meinen Beitrag zum TOR-Netzwerk leisten. Hat leider nicht geklappt. Zu dem Thema habe ich etwas in den "Keks"-Thread geschrieben.

    Ich wollte etwas zum TOR Netzwerk beisteuern, ohne selbst größere Kosten auf mich zu nehmen. Also habe ich (schon aus technischem Spieltrieb) eine TOR Middle Relay Node aufgesetzt. Also auf einem alten ausgedienten Raspberry Pi 3 ein Debian 13 aufgesetzt und eine TOR Konfiguration angelegt. Habe geplant von meinem 300down/150up Anschluss dafür 50/50 Mbits abzugeben.

    Das ganze sollte explizit auf dedizierter Hardware laufen (deswegen Raspi), das Raspi sollte in der DMZ meiner UDM Pro sein und ist komplett isoliert von meinem restlichen Netzwerk. Ich habe sogar auf den SSH Zugang durch Firewall Regel aus meinem Main VLAN verzichtet und per HDMI einen Bildschirm und Tastatur an den Raspi angeschlossen, um hier keine Probleme zu bekommen.

    Hat auch soweit alles funktioniert. Habe natürlich auch damit gerechnet, dass man mit der Aktion im Internet "auffällig" wird und die eigene IP auf Blocklisten kommt. Aber ich wollte es einfach mal ausprobieren und im Zweifelsfall macht man halt einen Reconnect (dynamische IP).

    Womit ich allerdings nicht gerechnet habe ist, dass vermutlich auch die SIP Server der Telekom diese Blocklisten nutzen und ich direkt am nächsten Morgen Probleme mit VoIP bekommen habe. Die FRITZ!Box hinter UDM konnte sich nicht mehr bei der VoIP Telefonie anmelden, die SIP Server der Telekom haben meine (= ihre eigene) IP wahrscheinlich geblockt. Ich habe ein bisschen in der Konsole probiert, ein Verbindungsversuch zu den bekannten Ports 5060/5061 wurde immer geblockt. Nach einem Reconnect haben sich die Rufnummern sofort wieder registriert.

    Man muss sich also entscheiden: VoIP der Telekom nutzen oder TOR Middle Relay betreiben. Nervt mich!

    Habe im Netz dazu ähnliche Beiträge gefunden: [tor-relays] big german provider “Deutsche Telekom” has started blocking access to their SIP servers

    Ich finde den Wero Ansatz gut. Es wird immer nach europäischen/deutschen Alternativen zu BigTech gerufen. Da wäre eine Alternative ohne, dass bei jeder Transaktion ein US-Techkonzern weiß, wann wieviel wo du was kaufst und damit auch noch Geld verdient indem es Gebühren abzapft.
    Anmerkung: Ich finde Apple Pay an der Watch einfach super einfach genial geilo und nutze es so weit es geht beim Einkaufen - bin also selbst nicht frei von dieser "Maschinerie".

    Aber kommen wir mal zum typischen Use-Case von Paypal bzw. Wero. Oft wird Paypal eingesetzt um Online zu bezahlen (Online Shops, Kleinanzeigen, Abos, etc. - sogar manche KfZ Zulassungsstelle und mein Döner um die Ecke akzeptiert Paypal). Leider kommt Wero viel zu spät. Paypal hat sich durchgesetzt, Paypal wird online fast überall akzeptiert, etc. pp. Es ist quasi das Tempo unter den Taschentüchern. Das sieht bei Wero anders aus. Habe noch keinen Onlineshop gesehen, der Wero akzeptiert.

    So lange das so ist, wird sich Wero auch wenig durchsetzen. Und mal ehrlich: die paar Fälle jemand anderem direkt Geld "zu schicken"... lächerlich! Den meisten kommt dann auch nur Paypal in den Sinn. Ich habe Wero auch in der Banking App der Sparkasse integriert und aktiviert; habe es bisher aber nur 1x benutzt, weil mein Kumpel kein Paypal möchte (aus dem Grund: so wenig US Zeug wie möglich, bla).

    Also ich fände Wero gut, aber es braucht mehr Akzeptanzstellen. Bin gespannt, was die Zukunft bringt.

    BMW bezeichnet es als "besondere Überraschung für seine Kunden". Das pikante an der Sache ist, dass vor ein paar Jahren vom gleichen BMW Manager (Stephan Durach - Senior Vice President Connected Company Development), unter dessen Führung die Aktion ins Leben gerufen wurde, noch ausgeschlossen wurde, dass BMW Werbung ins Auto bringt ("letzer privater Rückzugsort... bla bla")... BMW Exec: No Plans To Sell In-Vehicle Ads

    Heute ist Telemetriedatenüberwachung, etc. an der Tagesordnung. Aber das betrifft alle Autohersteller. Da lobe ich mir meine 10 Jahre alte Karre 😆

    Es geht ja an der Stelle darum, dass dies als Testballon benutzt wird um zu schauen, ob man dir vielleicht morgen im Autodisplay Reifen, Auto-Versicherung oder McDonalds Menü verkaufen kann. Wer will das bitte? Deswegen aus meiner Sicht zurecht ein Nobrainer.

    Irgendwie erinnert mich das Gebahren in der deutschen Autoindustrie ein bisschen an das Dilemma der Deutsche Bahn. In deren Management, wo früher mal echte "Eisenbahner" saßen, sitzen heute auch nur noch abgehalfterte Manager und Politiker, denen es in erster Linie um die eigene Profilierung geht.

    Das ist ja mal sowas von auf meiner Must-Have-Liste - vor allem für den Preis 😀 https://eu.store.ui.com/eu/en/category…ns/products/u5g

    War grad mal wieder im Store zu haben, also habe ich gleich zugeschlagen. Preis ist netto, zzgl. MwSt und Versand = 120 EUR.

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    Da ich nur Prepaid Kunde bin (keine Multi SIM) habe ich noch eine Telekom Data Prepaid Card für einmalig 9,99 EUR geordert und gerade das Video Ident Verfahren gemacht.

    Dieselbe Schutzfolie von ESR habe ich auch auf der Liste allerdings in der Klar Variante.
    Wie ist denn diese Paperlike matte Version im täglichen Gebrauch so?

    Das kann ich dir noch nicht sagen... müsste mein Sohn beantworten, aber der hat das selbst noch kaum benutzt. Ich habe selbst den Apple Pencil auf einem iPad ohne Folie und finde das ziemlich rutschig unangenehm. Nutze ihn kaum. Mit der Folie auf dem iPad von meinem Sohn finde ich es deutlich angenehmer zu schreiben. Wusste nur nicht, dass es die Folie auch in klar gibt.


    Ich habe jetzt noch mal in unserem Elternbrief nachgelesen und zitiere mal:

    „Zu 4. Einbinden von eigenen, bereits vorhandenen iPads (nur im Notfall)

    Es gibt die Möglichkeit, eigene, bereits vorhandene iPads in die MDM-Lösung einbinden zu lassen. Hier erhalten Sie keinen staatlichen Zuschuss in Höhe von 350 Euro. Des Weiteren müssen Sie auf eigene Kosten das Gerät an eine externe Firma schicken und von dieser gegen eine Gebühr von 75€ in unsere MDM-Lösung einbinden lassen. Mindestvoraussetzung ist ein iPad der 10. Generation mit mindestens 128 GB Speicher, zudem ein funktionstüchtiger digitaler Stift.“

    Also ich bin ja jetzt kein Fachmann im bayerischen Fördersystem, aber ich würde mal sagen, da hat euch eure Schule... naja sagen wir mal bewusst eine halbseidene Formulierung präsentiert, damit keiner auf die Idee kommt das Gerät wo anders zu kaufen. Für mich klingt das halt so, dass Sie keine Lust darauf haben, wenn Leute das iPad selbst kaufen/beistellen und wollen damit den Kooperationspartner zum Geschäft verhelfen. Was bedeutet denn "nur im Notfall" ??

    Ich habe mit ChatGPT die offiziellen Seiten des KM mal durchsucht. Daraus ergibt sich keine rechtliche Grundlage, in der die Schule eine bestimmte Bezugsquelle vorschreiben kann. Ich bin der Meinung, dass dir die Förderung zu steht, egal wo du kaufst. Es muss halt ein neues Gerät angeschafft werden. Die Anschaffung darf zum Zeitpunkt der Antragstellung maximal 9 Monate in der Vergangenheit liegen, das angeschaffte Gerät muss die technischen Anforderungen der Schule erfüllen und du brauchst eine Rechnung. So sind die Bedingungen. Hat ja bei mir auch funktioniert, der Förderantrag wurde bewilligt.

    Was die Schule dann noch an "Schutzgeld" (für Einrichtung) verlangt oder "technischen Bedingungen zur Einbindung" als Stolpersteine in den Weg legt, dass sie ein Gerät einrichten das nicht über den Partnershop gekauft wurde, ja das kann kulanter oder weniger kulant ausfallen. Das Ganze hat aber nichts mit der grundsätzlichen Möglichkeit der Förderung von selbst gekauften Geräten zu tun. Beim Partnershop der Schule hättest du es auch selbst gekauft. Ich hätte da mal freundlich nach einer Präzisierung gefragt 😀

    Dito bei uns auch über Freistaat Bayern im Rahmen des "Digitale Schlule der Zukunft" Programms. Da du selber gekauft hast: anscheinend gibt es da Unterschiede denn bei uns würde dann der staatliche Zuschuss von 350 EUR wegfallen

    PS: Für den Förderantrag ist es völlig irrelevant, wo das Gerät gekauft wird. Schulen arbeiten mit Dienstleistern zusammen die auch einen Shop haben (und die Einrichtung der Geräte anbieten). Aber im Endeffekt kaufst auch dort du auf eigene Rechnung ein; die Schule kauft nix für dich ein.

    Die Schule kann dir also nicht sagen "Wenn nicht über den von uns empfohlenen Shop, dann keine Förderung". Wichtig für die Förderung ist, dass du eine ordentliche Rechnung hast, die nicht älter als 9 Monate ist und die auf dich als Erziehungsberechtigten bzw. Antragssteller ausgestellt ist. Außerdem musst du ein förderfähiges Gerät gekauft haben, dass den Anforderungen der Schule entspricht... das bestätigst du ja im Antrag. Muss ja nicht zwingend Apple oder iPad sein.


    PPS zu deiner Eingangsfrage: Unsere Schule schreibt auch keine Tastatur vor. Wird angeblich auch nicht im Unterricht verwendet und ist ebenso nicht förderfähig. Also man kann eine kaufen, aber braucht man nicht.

    Ich habe eine robuste Hülle, eine Paperlike-Folie und einen Stift fürs Kind gekauft:

    Metapen Pencil A8 für iPad
    ESR 2 Stück Paper-Feel Schutzfolie für iPad 11. /10. Generation A16/A14 (2025/2022)
    CACOE Hülle für iPad (A16) 11./10. Generation (2025/2022) mit Stifthalter

    Es ist keine Entscheidung der Schule, sondern des Kultusministerium Bayern. Die Schule muss das Programm mitmachen.

    Btw: die skandinavischen Länder, die uns in Sachen Digitalisierung schon immer voraus waren, gehen dazu über in den Schulen wieder weniger digitale Medien einzusetzen, während wir erst damit anfangen (Merkelsprech „Neuland“ 🤭)

    Dito bei uns auch über Freistaat Bayern im Rahmen des "Digitale Schlule der Zukunft" Programms.

    Da du selber gekauft hast:

    anscheinend gibt es da Unterschiede denn bei uns würde dann der staatliche Zuschuss von 350 EUR wegfallen UND die Kosten von für den Versand an eine externe Firma sowie die dortige Einbindung in die MDM-Lösung für 75 EUR müssten wir selbst tragen deswegen war das überhaupt keine Option darüber nachzudenken.

    Das war bei uns ein Sonderfall.

    Zunächst war es seitens der Schule so geplant, dass bei Bestellung über den von der Schule empfohlenen Shop das iPad für MDM vorkonfiguriert an die Schule geliefert wird. Das einfachste Gerät (iPad A16 128GB) hätte in diesem Shop 395 EUR zzgl. Einrichtungspauschale 8 EUR gekostet; Versand kostenfrei, da Sammellieferung an die Schule. Das war der "normale" vorgesehene bzw. von der Schule präferierte Weg.

    Option: Wenn man ein eigenes Gerät gebracht hätte (z.B. selbst neu gekauft oder bereits gebraucht und zurück gesetzt), dann hätte die Schule für die Einrichtung des MDM pauschal 72,50 EUR verlangt (= Arbeitsvermeidungspreis 😅).

    Zwei Tage nach der Elternveranstaltung am 23.06.2026 zum Thema "iPad in der 7. Klasse" hat der Shop den Preis für das o.g. Gerät dann auf unverschämte 520 EUR erhöht (zur gleichen Zeit hat Apple auch Preiserhöhungen für iPads und andere Geräteklassen angekündigt). Die Schule musste also reagieren und hat den Eltern dann empfohlen, das Gerät bei Amazon oder Mediamarkt zu kaufen. Dort war es noch einige Tage für 333 EUR zu haben. Im Zuge dessen hat die Schule zugesagt, dass die Einrichtungsgebühr entfällt.

    So war das ein glücklicher Zufall für uns, dass für den Förderbetrag sogar noch ein Stift drin war 😉 Hülle und Kopfhörer sind nicht förderfähig.

    Aber auch ein eigenes iPad und fremdes mdm stellen… ne. Das würde ich nie machen.

    Du bist ulkig. Das klingt so, als hätte man da Mitspracherecht 🤣

    Unser Kind (Ende 6. Klasse; heute letzter Schultag) hat jetzt für die 7. Klasse auch ein iPad bekommen. Es ist Pflicht, dass es angeschafft wird. Die Aktion wird vom Freistaat Bayern im Rahmen des "Digitale Schlule der Zukunft" Programm mit 350 EUR gefördert. Es läuft nach dem BYOD-Konzept und das Gerät wird von der Schule mit MDM versehen. Das ist deswegen notwendig, dass die für die Schule notwendigen Apps vorhanden sind UND dass während der Schulzeit das Gerät auch nur für schulische Zwecke verwendet wird. Es gibt da keine Wahlmöglichkeit à la "würde ich nie machen" um sich dem MDM zu verweigern.
    Das Gerät ist und bleibt in unserem Eigentum, wird mit der Apple ID unseres Kindes betrieben und das MDM wird nach dem Ausscheiden aus der Schule wieder entfernt.

    Die einzige Wahlmöglichkeit die es gab ist, ob man das iPad über die Schule kauft oder selbst anschafft. Ich habe ein iPad A16 128GB bei Amazon für 333 EUR (Ende Juni) und dazu einen Stift für 19 EUR (auch förderfähig) gekauft. Am Ende hat uns das 2 Euro gekostet.

    Um zum Thema zu kommen: Versicherung wurde bei Bestellung über die Schule gegen Aufpreis angeboten (Wertgarantie). Unser Sohn ist aber sehr vorsichtig mit seinen Sachen, so dass ich weder über eine Versicherung noch über Apple Care nachdenke. Wenn es ein Mitschuler kaputt macht --> Privathaftpflicht.
    Generell habe ich noch nie ein Apple Gerät in unserer Familie versichert und mir damit schon viel Geld gespart... wahrscheinlich so viel, dass ich bestimmt schon das ein oder andere Gerät "gönnen" könnte. Ich halte solche Versicherungen für reine Geldverschwendung.