„We own the glass": Neuer Bericht wirft LG massive Datensammlung bei Smart-TVs vor

  • Andy hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Andy
    9. September 2026 um 09:41

    Zitat
    LG steht erneut im Zentrum eines Datenschutz-Sturms. Eine neue Untersuchung von Gamers Nexus und unabhängigen Sicherheitsforschern legt nahe, dass LG-Fernseher weit mehr über ihre Besitzer erfassen, als den meisten bewusst sein dürfte – bis hin zu Mikrofonaufnahmen im Standby-Modus und der Erkennung anderer Geräte im WLAN, etwa Smartphones und Smartwatches.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Würde ich mal so bestätigen. pi-hole hält die draußen. Habe einen LG-TV und habe bisher noch keine Einschränkungen bemerkt. Allerdings nutze ich diese LG-Channels/features im TV gar nicht. Geht immer gleich ins Live TV oder eben in AppleTV

    Z1013, iMac G4/800 17", iMac Retina 5K 27", MacBook Air 13″ (M3), Mac mini (M4 pro), iPhone 16 Pro Max, 256GB, iPad Pro 11" (M4), Apple TV 4k und HD, HomePod minis, Apple Watch SE 44 mm

  • Und was ist daran schlimm das LG weiß was ich schaue? Amazon, Apple, HBO, WOW, waipu, ARD und ZDF App, die Inhalte gehen von Bares für Rates über Law & Order bis Silo. Die Glotze hat kein Mikrofon, die ist in der Fernbedienung die ich nicht nutze, weil ich die Bedienung nicht mag.. Ich habe eine ohne Mikrofon von einem alten LG.

    Ist wie bei Payback, ich sammle Punkte, die wissen was ich kaufe und was passiert? Nichts. Die Coupons die für Produkte die ich nicht kaufe, ändern mein Kaufverhalten nicht.

    Ich bin so uninteressant, dass weder die Regierung noch mein Arbeitgeber wissen wollen was ich konsumiere.

    Aber danke für die Blockliste, die werde ich bei Gelegenheit einbauen.

  • Ob dich das persönlich stört, ist natürlich deine Sache. Aber genau darum, dass LG weiß, ob du Silo oder Bares für Rares schaust, geht es in dem Bericht nur zu einem kleinen Teil.

    Interessant wird es bei der Verknüpfung. LG wirbt gegenüber Werbekunden selbst damit, zu wissen, welche Geräte sich im Haushalt befinden, welchen Inhalten man am TV ausgesetzt ist und diese Reichweite auf Mobilgeräte ausdehnen zu können. Dazu kommen die in der Untersuchung gefundenen Netzwerkscans und ACR.

    Wenn dein TV selbst kein Mikrofon hat, betrifft dich der Punkt mit den Sprachaufnahmen natürlich nicht. Die anderen Punkte verschwinden dadurch aber nicht.

    Und genau deshalb finde ich die Payback Analogie nicht ganz passend. Bei Payback halte ich aktiv meine Karte hin und entscheide damit bei jedem Einkauf selbst, ob ich die Daten übermitteln möchte. Mein Fernseher hängt dagegen permanent in meinem privaten Heimnetz. Das ist für mich schon eine andere Qualität.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Es geht nicht darum, dass der TV-Hersteller weiß, was ich mir ansehe - das ist mir eigentlich egal… Ehrlich gesagt, hat mich schockiert, als ich gesehen habe, dass die Geräte aufzeichnen, was im Raum gesprochen wird… Selbst ohne Netzwerk-Verbindung…

    Und das LG dann schreibt, man sollte seinen Gästen und der Familie das bitte mitteilen… Und sie dann aus dem Schneider sind, weil sie das ja ausführlich in den Nutzungsbedingungen geschrieben haben, die die Nutzer akzeptiert haben (und die wahrscheinlich so gut wie niemand gelesen hat…).

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • die noch dazu:

    eic-ngfts.lge.com


    Das ist schon übers Limit, was die dem Kunden zumuten, und das sollte sich dann irgendwann in den Verkaufszahlen widerspiegeln .

    Einmal editiert, zuletzt von DucatistiPS (11. September 2026 um 00:37) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von DucatistiPS mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ob dich das persönlich stört, ist natürlich deine Sache. Aber genau darum, dass LG weiß, ob du Silo oder Bares für Rares schaust, geht es in dem Bericht nur zu einem kleinen Teil.

    Interessant wird es bei der Verknüpfung. LG wirbt gegenüber Werbekunden selbst damit, zu wissen, welche Geräte sich im Haushalt befinden, welchen Inhalten man am TV ausgesetzt ist und diese Reichweite auf Mobilgeräte ausdehnen zu können. Dazu kommen die in der Untersuchung gefundenen Netzwerkscans und ACR.

    Wenn dein TV selbst kein Mikrofon hat, betrifft dich der Punkt mit den Sprachaufnahmen natürlich nicht. Die anderen Punkte verschwinden dadurch aber nicht.

    Und genau deshalb finde ich die Payback Analogie nicht ganz passend. Bei Payback halte ich aktiv meine Karte hin und entscheide damit bei jedem Einkauf selbst, ob ich die Daten übermitteln möchte. Mein Fernseher hängt dagegen permanent in meinem privaten Heimnetz. Das ist für mich schon eine andere Qualität.

    Was also mit einem popeligen Fernseher alles möglich ist, lässt sich nicht an den smarten Geräten zweifeln, die wir den ganzen Tag mit uns rum tragen?

    MacBook Air 15" - Mitternacht - 16 GB RAM - 256 GB SSD

    iPhone Air - Himmelblau - 256 GB
    iPhone 17 Pro Max - Silber - 256 GB
    Apple Watch Ultra 1
    Apple TV

    Beats Studio Pro - Navy
    Beats Fit Pro - Weiß
    Beats Powerbeats Pro - Grün

  • Was also mit einem popeligen Fernseher alles möglich ist, lässt sich nicht an den smarten Geräten zweifeln, die wir den ganzen Tag mit uns rum tragen?

    Natürlich lässt sich das auch bei Smartphones nicht grundsätzlich ausschließen. Genau deshalb spielt für mich eine Rolle, wem ich solche Geräte anvertraue und welches Geschäftsmodell dahintersteht.

    Bei Apple ist Datenschutz seit Jahren ein wesentlicher Bestandteil der Produktarchitektur und des Geschäftsmodells. Apple verdient sein Geld in erster Linie mit Hardware und Diensten und nicht damit, möglichst detaillierte Nutzerprofile für ein werbefinanziertes Kerngeschäft aufzubauen. Vieles wird bewusst lokal auf dem Gerät verarbeitet, Apps werden stark voneinander abgeschottet und Tracking über Apps hinweg muss ausdrücklich erlaubt werden.

    Bei Google sieht die Interessenlage strukturell anders aus. Ein erheblicher Teil des Geschäfts basiert auf Werbung. Dafür sind möglichst genaue Informationen über Interessen und Verhalten wirtschaftlich wertvoll. Das bedeutet nicht, dass Google einfach persönliche Datenpakete verkauft. Aber Datenerfassung und die Nutzung dieser Informationen für personalisierte Werbung gehören zum Geschäftsmodell.

    Dazu kommt ein Punkt, der mir bei Apple durchaus Vertrauen gibt. Apple Produkte und Betriebssysteme werden weltweit von Sicherheitsforschern, Hackern, Journalisten, Behörden und natürlich auch Konkurrenten auseinandergenommen. Ein belastbarer Nachweis, dass Apple entgegen seiner öffentlichen Aussagen heimlich systematisch Nutzerdaten für Werbeprofile abschöpft, wäre eine enorme Geschichte. Nach so vielen Jahren und Milliarden Geräten wäre es ziemlich schwierig, eine solche Praxis dauerhaft zu verbergen.

    Hundertprozentiges Vertrauen habe ich trotzdem in kein Unternehmen. Ich bewerte Risiken. Und dabei spielt für mich auch der Hersteller und dessen Rechtsraum eine Rolle. Gerade bei chinesischen Herstellern gab es in der Vergangenheit wiederholt erhebliche Sicherheitsvorwürfe und tatsächlich dokumentierte Fälle von vorinstallierter Malware oder problematischen Komponenten bis hinunter auf Firmwareebene oder Codeebene in Chips

    Deshalb vertraue ich Apple in dieser Hinsicht deutlich mehr. Nicht weil ich glaube, dass Apple heilig ist, sondern weil Geschäftsmodell, technische Architektur, öffentliche Kontrolle und der regulatorische Rahmen für mich das geringere Risiko ergeben.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Ja, kenne ich und hatte ich schon gelesen. Nur verstehe ich nicht ganz, was das mit dem diskutierten Thema zu tun hat. Dass Apple Daten verarbeitet, habe ich / und Apple nie bestritten. Hier geht es um Daten zur Verbesserung von KI Modellen und um eine Nutzung, der der Anwender ausdrücklich zustimmen muss. Wir haben dagegen über die Erfassung und kommerzielle Verwertung von Nutzungs und Umgebungsdaten durch Geräte gesprochen. Das sind für mich zwei ziemlich unterschiedliche Dinge.

    Ich hatte unterstellt, dass Dir der Unterschied offensichtlich ist.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Natürlich macht Apple nicht immer alles richtig. Habe ich auch nie behauptet. Im Gegenteil, genau deshalb haben wir diesen Artikel auf unserer eigenen Seite veröffentlicht und Apple darin ziemlich deutlich kritisiert.

    Mein Argument war nie, dass Apple keine Daten sammelt oder beim Datenschutz unfehlbar ist. Ich vertraue Apple beim Umgang mit meinen Daten mehr als anderen Anbietern. Das ist ein Unterschied und wie oben schon gesagt, ist das:

    Apple Produkte und Betriebssysteme werden weltweit von Sicherheitsforschern, Hackern, Journalisten, Behörden und natürlich auch Konkurrenten auseinandergenommen. Ein belastbarer Nachweis, dass Apple entgegen seiner öffentlichen Aussagen heimlich systematisch Nutzerdaten für Werbeprofile abschöpft, wäre eine enorme Geschichte. Nach so vielen Jahren und Milliarden Geräten wäre es ziemlich schwierig, eine solche Praxis dauerhaft zu verbergen.

    Ein Punkt, der mich da mehr vertrauen lässt.

    Und wenn Apple aus meiner Sicht eine Grenze überschreitet, kritisiere ich das genauso. Der von dir verlinkte Artikel ist dafür eigentlich der beste Beleg. Apple zu vertrauen bedeutet für mich nicht, alles unkritisch gutzuheißen.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Ich bin jetzt aus der Komforzone raus und habe mir die Labor Version 8.40 der Fritzbox installiert. Die kann jetzt DNS Filterlisten aus dem Netz nutzen, somit muss ich kein Raspi kaufen und Pihole installieren. Dazu habe ich die oben genannten Adressen gefiltert. Zusätzlich wird der DNS-Server von Adblock genutzt und Adblock ist auf Rechner und Smartphone installiert.

    Durch die Aktion sehen Seiten wie Focus und NTV gleich etwas sauberer aus.

    Einmal editiert, zuletzt von access (14. September 2026 um 16:45)

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