(e)Mobilität und Energie

  • Ich übertreffe die Werte des Kona mit meiner Fahrweise.

    Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Sind heute 733 Kilometer gefahren und haben 92 KW verbraucht. Größtenteils 110 km/h mit Tempomat, sprich 12,5 KW auf der Autobahn, das lässt sich sehen, wie ich finde für ein 1,78 Tonnen Auto.

    Im 50/50 Autobahnverkehr liegt er im Sommer bei 550 Kilometer, im Winter bei 440 KM.

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  • Das sind WLTP Werte die du gleich wieder vergessen kannst.

    So wie halt beim Diesel/Benziner auch? Hier lag ich auch i.d.R. bei 2 Litern mehr auf 100km. Im Winter sogar teils noch mehr.

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  • Der letzte Benziner den ich gefahren bin sollte im Mischverkehr bei 4,8 Litern liegen, Astra Kombi mit 130 oder 140 PS. Bin sanft gefahren, er lag bei 6,7 Litern.

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  • 110 funktioniert für mich in Deutschland nicht, da musst du ja schon vor Lastwagen Angst haben. Wenn es kalt ist gehen maximal 180 km mit dem Mokka, der hat ja nur 48 kWh.

    Der Mokka ist jetzt Zweitfahrzeug und geht im Dezember zurück. Die App funktionierte gestern nicht. Vorklimatisierung ging nicht, die sowie so nur bei einem Akkustand von mindestens 50% geht. Das nervt.

    Ansonsten ist der ein solides Stadtauto.

    Ich hoffe für die deutschen Hersteller, dass sie bald modernere Akkus verbauen. Ich bin für den Moment mit meinem Hybriden versorgt.

  • Ok. Dann ist der Mokka einfach für die Tonne. So was geht alles nicht.

    Das ist aber auch wieder die übliche Salamitaktik der deutschen Hersteller. Packt doch einfach eine 70 KW Batterie in den Mokka, wovor hat man Angst?

    Dieses Upselling im Bereich Auto ist vorbei. Dann kaufen die Kunden halt woanders.

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  • Das ist aber auch wieder die übliche Salamitaktik der deutschen Hersteller. Packt doch einfach eine 70 KW Batterie in den Mokka, wovor hat man Angst?

    70 oder mehr kW im Mokka, da fehlt dann wohl der Platz, aber damit wäre er dann echt gut.

    Dieses Upselling im Bereich Auto ist vorbei. Dann kaufen die Kunden halt woanders.

    Das Upselling haben die Asiaten nur noch im Bereich Akku und Motorleistung. Aber das ist auch gut so, weil nicht jeder braucht z.B. Allrad Antrieb. Selbst in den kleinen Ausstattungsvarianten ist schon sehr vieles drin und man kann nur noch wenig dazu konfigurieren.

  • Letztes Jahr auf dem Weg zurück aus Österreich war hinter mir ein Porsche, habe direkt Platz gemacht und dann hat er mich aufgrund des Verkehrs über rund 200 Kilometer nicht vom Hintern bekommen und das obwohl mein Auto nur 180 Km/h hin bekommt.

    Wenn dieser Gedanke, dass man in der heutigen Verkehrslage nicht schneller ans Ziel kommt mit 300, 400 oder 500 PS. Auch die Möglichkeiten mal auf den Pinn zu drücken werden ja immer weniger und wenn dann mal frei ist, dann hat man irgendwelche Schlafsäcke vor sich.

    Man hat allerdings auch die Ottos mit auf der Bahn die bei linker Spur und dichten Verkehr bis 250 Sachen einfach mal durchdrücken, da fehlt manchmal nur ein Wimpernschlag zu einer Katastrophe.

    Natürlich macht es Laune mal auf den Pinn zu drücken. Nur macht das in meinem Fall auch bis 180 Spaß, weil die 220 E PS ordentlich Druck machen.

    Allerdings habe ich durch das E Auto gelernt, wie man entspannt fährt und das stressfreie Fahren ist einfach so viel mehr wert.

    Gestern durch die zwei Pausen, 20 und 30 Minuten einfach fit nach 730 Kilometern zu Hause angekommen. Entspannt rollen lassen. Bei LKWs mal kurz raus, in zwei Sekunden hoch auf 130 und dann wieder auf 110 fallen lassen um wieder zu rekuperieren.

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  • Gestern durch die zwei Pausen, 20 und 30 Minuten einfach fit nach 730 Kilometern zu Hause angekommen.

    Und das ist der Punkt, den ich seit zwei Jahren bei jeder Urlaubsfahrt genieße.

    da fehlt dann wohl der Platz

    Hier geht es voran - und die Energiedichte wird steigen. Somit gleiche Batteriegröße - mehr Kapazität. Oder: Kleiner, leichter - für die gleiche Reichweite, dafür eben kleine „Stadtautos“.

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  • Seit drei Jahren fahre ich entspannt mit meinem Benziner Skoda Octavia Kombi 1.5 TSI (Bj. 19) und verbrauche etwa 6 bis 6,5 l pro 100 km. Die Reichweite liegt locker bei 700 km. E- Auto anschaffen tue ich im Moment nicht aber wer weiß

  • da fehlt dann wohl der Platz

    Hier geht es voran - und die Energiedichte wird steigen. Somit gleiche Batteriegröße - mehr Kapazität. Oder: Kleiner, leichter - für die gleiche Reichweite, dafür eben kleine „Stadtautos“.

    Das nutzt nur leider im Moment nix, die bei Opel sind nicht gerade die schnellsten in Sachen Batterietechnik. Und viel schlimmer ist diese App, einfach nur schrecklich. Keine Verbrauchsdaten, alle Nase lang "Sitzung abgelaufen" und ständig Störungen beim Server. Das Ganze läuft wohl noch über das 2G Netz was aber nicht die Ursache der ständigen Probleme sein dürfte, denn die treten sogar auf wenn das Auto 100 m vom nächsten Masten steht.

  • Von Stellantis einfach die Finger lassen.

    Von BMW neuerdings scheinbar auch: BMW bringt jetzt Werbung ins Cockpit

    BMW = Bitte mit Werbung 🤣

    iPhone 14 Pro, iPad Air (4th Gen), Pencil 2, Watch Series 7, tv 4K(2nd Gen) & tv HD, MacBook Pro 14" M2 (2023), Apple Studio Display, AirPods Pro (2nd Gen), 4x AirTag, Music Familienabo, iCloud+
    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

  • Wird / wurde das nicht als "Fehler" bezeichnet seitens BMW? Sowas gab es doch auch mal bei Apple, als plötzlich viele eine Push-Mitteilung bekommen hatten?

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  • BMW bezeichnet es als "besondere Überraschung für seine Kunden". Das pikante an der Sache ist, dass vor ein paar Jahren vom gleichen BMW Manager (Stephan Durach - Senior Vice President Connected Company Development), unter dessen Führung die Aktion ins Leben gerufen wurde, noch ausgeschlossen wurde, dass BMW Werbung ins Auto bringt ("letzer privater Rückzugsort... bla bla")... BMW Exec: No Plans To Sell In-Vehicle Ads

    Heute ist Telemetriedatenüberwachung, etc. an der Tagesordnung. Aber das betrifft alle Autohersteller. Da lobe ich mir meine 10 Jahre alte Karre 😆

    Es geht ja an der Stelle darum, dass dies als Testballon benutzt wird um zu schauen, ob man dir vielleicht morgen im Autodisplay Reifen, Auto-Versicherung oder McDonalds Menü verkaufen kann. Wer will das bitte? Deswegen aus meiner Sicht zurecht ein Nobrainer.

    Irgendwie erinnert mich das Gebahren in der deutschen Autoindustrie ein bisschen an das Dilemma der Deutsche Bahn. In deren Management, wo früher mal echte "Eisenbahner" saßen, sitzen heute auch nur noch abgehalfterte Manager und Politiker, denen es in erster Linie um die eigene Profilierung geht.

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  • Irgendwie erinnert mich das Gebahren in der deutschen Autoindustrie ein bisschen an das Dilemma der Deutsche Bahn. In deren Management, wo früher mal echte "Eisenbahner" saßen, sitzen heute auch nur noch abgehalfterte Manager und Politiker, denen es in erster Linie um die eigene Profilierung geht.

    Dem kann ich dir als Eisenbahn-Urgestein mit 41 Dienstjahren uneingeschränkt zustimmen, siehe Profalla.

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  • Das ändert doch nichts daran, dass jedes Verbrennerfahrzeug das Klima weiterhin schädigt, selbst wenn man damit nur einmal im Jahr in Urlaub fährt?

    Der Satz ignoriert doch komplett das es auch auf E-Autos zutrifft?

    Und wenn man damit wirklich nur einmal im Jahr in den Urlaub fahren würde dann möchte ich mal sehen wie lange man ein E-Auto fahren müsste damit die Klimabilanz sich angleicht.

  • Man fährt in der Regel das ganze Jahr mit einem Auto. Nicht nur einmal in den Urlaub.

    Aktuell sind es ab 90.000km Vorteil eAuto?

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  • Man fährt in der Regel das ganze Jahr mit einem Auto. Nicht nur einmal in den Urlaub.

    Aktuell sind es ab 90.000km Vorteil eAuto?

    Natürlich aber Micha hatte den Punkt mit dem einmal in den Urlaub fahren angebracht und da wäre ein Verbrenner wohl sehr lange vorne dabei.

  • Bei der Fahrt in den Urlaub ist der Verbrenner schlechter als ein eAuto, was die Einflüsse auf die Umwelt betrifft.

    Ja, man könnte jetzt rechnen:

    • Herstellung
    • Verbrauch
    • Ausstoß

    und das dann auf 1.000km im Jahr runterrechnen. So steht das eAuto dann insgesamt wohl schlechter da. Aber ist diese Rechnung realistisch?

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