Beiträge von Micha

    Es zwingt dich keiner schneller als 120 zu fahren. Aber warum sollen andere bei passender Gelegenheit nicht auch schneller fahren dürfen?

    Weil es objektiv betrachtet keine "passende Gelegenheit" gibt. Das wurde aber schon mehr als hinreichend rauf und runter diskutiert.

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    Ich mag den nicht (mehr). Click&Rage Bait und in jedem Video ist jedes Auto erstmal super hervorragend klasse und im nächsten zieht er dann darüber her, weil irgendein neuer Deal an Land gezogen wurde.

    Bei CarManiac gehts wirklich nur um Reichweite und Klick, wirkliche Information sind vielleicht ein After Thought.


    genau so etwas meine ich. Bevor der Akku kaputt geht, geht alles andere am EV kaputt... und trotzdem haben die Menschen Panik vor nem gebrauchten EV weil "oh Gott der Akku" ...

    Aber man muss bedenken: Es kann sein, dass Zellen kaputt gehen können. Aber das Problem habe ich auch bei jedem anderen Motor - es kann etwas kaputt gehen.

    Einfach an die sequentiellen Getriebe oder adaptiven Fahrwerke denken, die teilweise reihenweise kaputt gehen ....

    So dachte ich auch, aber wenn du nicht als Hindernis mit 120 auf der Autobahn fahren möchtest

    Da bist du bei mir an der falschen Adresse. Bin vor 20 Jahren auch mit 250+ über die Autobahn gebrettert. Heute bin ich für max. 120 überall. Würde so viel entspannen, einfacher machen, Energie und Nerven sparen, Unfälle und Todesfälle verhindern.

    Wer regelmäßig im Ausland unterwegs ist weiß, wie es ist von einer recht entspannten Fahrt ohne jede Aufregung auf einmal wieder in den Lichthupdrängelaggroteil-Deutschland zurück zu kommen, weil zu viele es als "Recht" betrachten mit 280 im Tiefflug auf einer zweispurigen Autobahn zu fahren.

    Für mich ist der Anschaffungskosten von E Auto noch zu hoch! Es dauert noch eine Weile bis es normalisiert

    Zumal die Frage ist wie der Gebrauchtmarkt aussieht wenn die Akkus nicht mehr die neuesten sind.

    Da sind auch so unfassbar viele Mythen und Unwahrheiten unterwegs.... teilweise absichtlich gestreut. Dabei ist mittlerweile wasserfest belegt, dass jeder Akku den Rest des Autos überleben wird, wenn man ihn nicht mit Gewalt kaputt machen möchte (täglich auf 100% laden, wochenlang mit 100% stehen lassen, etc.).

    Bei normaler Nutzung und Einhaltung simpelster Tipps halten die ohne nennenswerten Reichweitenverlust hunderttausende Kilometer.

    Jaja ! Wenn BW und Bayern Ferien haben dann ist es meistens Nebensaison im Urlaub und Kinder bei Ernte mithelfen sowas von outdated

    Also mein Geldbeutel merkt nichts von "Nebensaison", wenn ich für die Familie Sommerurlaub buche ... vielleicht mag das früher irgendwann mal so gewesen sein, mit der heutigen Realität hat das nicht allzu viel zu tun, auch wenn es noch so oft wiederholt wird.

    Und du denkst, Sprit wird dauerhaft günstiger als Strom?

    Ich bin jetzt zwei Jahre (>50.000km) elektrisch unterwegs und will nicht mehr zurück. Auch wenn es im Winter (deutlich) weniger Reichweite gibt. Aber das ist immer noch mehr, als ich täglich fahren muss. Und ich kann jederzeit vorklimatisieren und mach mir da wirklich keinen Kopf. Mein Enyaq ist der „Kleine“ mit 58kWh-Batterie. Was es in zwei Jahren wird? Wird sich zeigen - aber ich werde wohl nicht wegen vier längeren Fahrten im Jahr auf eine doppelt so große Batterie setzen, wenn diese deutlich teurer ist. Aber die Entwicklung läuft rasant und es tut sich wirklich viel.

    Ich habe auch nicht wirklich überlegt, ob ich den Pro S statt dem Pro kaufen soll. 5000€ mehr für 50 bis 80km mehr Reichweite? Die ich wie oft im Jahr brauche? 3 mal? 4mal?

    Davon abgesehen dass ich nicht mehr 18 bin. Damals in grauer Vorzeit, als man noch mit DM bezahlt hat, bin ich nach dem Festival auch die 800km nach Hause am Stück gefahren bis der Tank leer war. War das vernünftig? Nope, man war halt jung und unerfahren.

    Heute? Schon allein durch die drei Kinder fährt man doch kaum 250, 300km am Stück ohne dass jemand aufs Klo muss oder die Kinder mal ne halbe Stunde draußen rumlaufen wollen 😅 wir sind die letzten beiden Jahre auch von Erlangen aus zur Ostsee in den Urlaub gefahren. Jeweils hin und zurück mindestens 2 Pausen von ca. 30min. Da lässt sich im Zweifel prima laden während man etwas isst und/oder die Kinder herumtollen.

    Und zu den Kosten.... klar, bin da privilegiert. Zuhause kann ich wahlweise von der eigenen PV oder für 0,25ct/kWh laden. Am Arbeitsplatz kann ich zudem 3h am Tag kostenfrei laden. D.h. meine "Spritkosten" sacken sozusagen in's Nichts. Selbst wenn ich alles über die Stromrechnung begleichen müsste, käme ich zukünftig nur noch auf 4€/100km. Ein vergleichbarer Verbrenner kostet im Vergleich was? Selbst wenn ich ausschließlich öffentlich bei teuren bei 60ct/kWh laden würde, wäre das EV günstiger.

    Von Komfortfeatures wie auf Knopfdruck vorkühlen oder vorheizen oder gleich ganz durchkühlen lassen, weil es weder nennenswert Strom kostet noch die Umwelt durch Abgase belastet, ganz abgesehen.

    Erstes eAuto?

    Jupp, es galt ohnehin "das nächste Auto wird rein elektrisch". Und die ganze USA/Iran-Nummer hat bei mir zu einem "so jetzt reicht's, jetzt wird umgesattelt"-Moment gesorgt.

    Hatten das schon 2018 überlegt, auf Elektro umzusteigen. Da gab es aber nichts passendes in das man zwei Babyschalen und einen Kindersitz bekommen hätte 😅

    Erste Probefahrt und nach 100m direkt "jepp, das will ich. Und nie wieder zurück zum Dinosaurier".


    Auch, wenn manche Vertreter immer noch die fehlenden 1.000km-Reichweite als negativ sehen. Aber manche werden es eben nie begreifen.

    Die "ich muss aber täglich 900km am Stück ohne Pause 220km/h fahren"-Fraktion darf man nicht Ernst nehmen und muss man einfach ignorieren... hat mit der Realität im Alltag nichts zu tun und taugt nicht mal als "echter Edge Case", die suchen einfach mit Gewalt Pseudo-Argumente und wollen sich nur die Finger in die Ohren stecken.

    Passend zum (neuen) Thread kam heute folgende eMail:

    Bin leeeeiiiiiiicht hyped und kann's kaum erwarten :love:

    Haben erstaunlich lange durchgehalten. Preiserhöhung absolut im Rahmen bzw. recht günstig, bedenkt man die aktuellen Rahmenbedingungen weltweit. Klar, es wird seit Jahren absolut alles ständig teurer, irgendwann ist Schicht im Budget.

    Gut, ich rede mich leicht. Wenn mir Streaming irgendwann "zu teuer" wird (nutze es ja eh nur unterwegs), hab ich ja immer noch meine CD/LP Sammlung. Die wird nicht mal eben kurz 20% teurer 8)