Beiträge von Andy

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    Andy
    11. April 2026 um 07:54

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    Die Smartphone-Welt schrumpft, doch in Cupertino knallen die Korken: Erstmals sichert sich Apple die Krone in einem ersten Quartal. Ein Triumph des geschlossenen Ökosystems – oder schlicht das Resultat einer Branche, die vor lauter Chipmangel den Faden verliert?

    Es gibt Momente in der Tech-Geschichte, da scheinen die Gesetze der wirtschaftlichen Thermodynamik für Apple einfach nicht zu gelten. Während die Konkurrenz kollektiv den Gürtel enger schnallt und der globale Smartphone-Markt im ersten Quartal 2026 um satte 6% einknickt, spaziert Apple mit einem Lächeln hindurch. Zum ersten Mal überhaupt thront der Konzern in einem Q1 an der Weltspitze.

    Mit einem Marktanteil von 21% beweist Tim Cook einmal mehr, dass man ein sinkendes Schiff nicht nur verlassen, sondern es auch einfach in eine Yacht umbauen kann.

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    Andy
    10. April 2026 um 17:37

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    Manche Menschen backen Sauerteigbrot, andere restaurieren Oldtimer. Und dann gibt es Bryan Keller, der beschlossen hat, dass das Jahr 2026 der perfekte Zeitpunkt ist, um eine technologische Ehe zu schließen, die selbst im Vatikan für Stirnrunzeln gesorgt hätte: Mac OS X 10.0 „Cheetah“ auf der Nintendo Wii.

    Es ist ein Projekt, das die Frage „Warum?“ mit einem herrlich arroganten „Weil ich es kann“ beantwortet. Während moderne Betriebssysteme heute bereits beim Öffnen eines Taschenrechners mehr Arbeitsspeicher verschlingen, als die Mondlandung zur Verfügung hatte, erinnert uns Keller daran, dass Hardware-Grenzen früher eher als freundliche Empfehlungen galten.

    Ich schiebe die Installation der App auch noch immer vor mir her. Dachte, da wäre ich „schneller“ - aber nö.

    Den Fahrzeugschein im Auto hab ich sowieso und da ich ihn einmal alle paar Jahre benötige, ist mir das erstmal nicht wichtig… Meine Werkstatt hat die Fahrzeuginfos sowieso, die brauchen den auch nicht wirklich.

    Dennoch: Ein guter Schritt in die richtige Richtung und viele Leute sind glücklich damit.

    Ja, an diese Klebestreifen erinnere ich mich auch noch (iPhone 7). Hab da auch schon Akkus getauscht - wenn der Streifen reißt, wird es interessant.

    Hab mich dann etwas mit einem kleinen Schraubenzieher beholfen und der Akku sah ausgebaut fast wie eine Banane aus…

    Es ist ein schmaler Grat, denke ich. Einerseits möchte jeder Geräte, die so staub- und wasserdicht wie möglich sind - andererseits sollen sie repariert werden können.

    Ob und wer das am Ende selbst macht, bleibt offen. Aber es geht ja auch darum, dass nicht jeder original Teile kaufen konnte - auch die Reparatur-Werkstätten.

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    Andy
    10. April 2026 um 12:25

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    Die EU-Kommission hat das Undenkbare gewagt: Sie verlangt von Tech-Giganten, dass ihre gläsernen Statussymbole länger halten als ein durchschnittlicher Influencer-Hype. Seit Juni 2025 prangt auf Smartphones das neue Reparierbarkeits-Label. Während Nischen-Player glänzen, wirken Apple und Samsung wie Schüler, die zwar die Hausaufgaben gemacht, aber das falsche Fach gelernt haben.

    Es ist ein herrlicher Sommertag im Jahr 2026, und ihr steht im Elektromarkt vor einer Wand aus Glas und Titan. Früher kauften wir hier nach Megapixeln und Marketing-Sprech. Heute starren wir auf bunte Buchstaben von A bis E. Was beim Kühlschrank die Energieeffizienz war, ist beim Smartphone nun das „Überlebens-Zertifikat“. Die EU hat ernst gemacht: Wer in Europa Hardware verkaufen will, muss offenlegen, wie sehr er den Schraubendreher fürchtet.

    In dem Bereich bin ich / sind wir aktuell noch ziemlich old school unterwegs...

    Das modernste Gerät im Haushalt ist wohl der Kaffeevollautomat und der wird ohne App oder ähnlichem genutzt. Was regelmäßig und immer - da sonst nicht praktikabel möglich - per App gesteuert wird, ist der Dreame A1 Mähroboter.

    Ansonsten sind es „dumme“ Geräte - die aber dennoch funktionieren.

    Aber wenn man so mit Leuten redet, nutzen manche z.B. Waschmaschinen, um sie von unterwegs schon starten zu können und dann die Wäsche beim heimkommen fertig aus der Maschine nehmen können.

    Großes Potential sehe ich eigentlich hauptsächlich hier: Die Geräte zu steuern, wenn es gerade günstig ist, was die Energie betrifft. Also bei uns z.B. die Waschmaschine / den Trockner zu starten, wenn gerade viel PV-Überschuss vorhanden ist und das Auto nicht lädt. Nur: Lasse ich die Wäsche dann drei Tage in der Maschine liegen, um den perfekten Moment zu erwischen?

    Manches ist sicherlich sinnvoll - aber man muss sich da schon auch irgendwie an die Geräte gewöhnen und es muss alles zum eigenen Leben passen. Wenn ich hier mein Verhalten zu sehr ändern muss, dann macht das irgendwie in meinen Augen keinen, maximal wenig, Sinn. Vor allem: Es muss hier bei uns auch kompatibel mit der Schwiegermutter >70 sein.