Schraubst du noch oder klebst du schon? Warum Apple und Samsung beim EU-Reparatur-TÜV nachsitzen müssen

  • Andy hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Andy
    10. April 2026 um 12:25

    Zitat
    Die EU-Kommission hat das Undenkbare gewagt: Sie verlangt von Tech-Giganten, dass ihre gläsernen Statussymbole länger halten als ein durchschnittlicher Influencer-Hype. Seit Juni 2025 prangt auf Smartphones das neue Reparierbarkeits-Label. Während Nischen-Player glänzen, wirken Apple und Samsung wie Schüler, die zwar die Hausaufgaben gemacht, aber das falsche Fach gelernt haben.

    Es ist ein herrlicher Sommertag im Jahr 2026, und ihr steht im Elektromarkt vor einer Wand aus Glas und Titan. Früher kauften wir hier nach Megapixeln und Marketing-Sprech. Heute starren wir auf bunte Buchstaben von A bis E. Was beim Kühlschrank die Energieeffizienz war, ist beim Smartphone nun das „Überlebens-Zertifikat“. Die EU hat ernst gemacht: Wer in Europa Hardware verkaufen will, muss offenlegen, wie sehr er den Schraubendreher fürchtet.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Ja, Google ist da auch so ein Kandidat, ich glaub bis zum Pixel 8 hatte man zwei Bänder die man unter dem Akku durchziehen konnte und der Akku konnte getauscht werden. Die Bänder gibt es nun auch, aber beim Pixel 10 ist der Kleber so stark, dass die Bänder reißen...

  • Ja, an diese Klebestreifen erinnere ich mich auch noch (iPhone 7). Hab da auch schon Akkus getauscht - wenn der Streifen reißt, wird es interessant.

    Hab mich dann etwas mit einem kleinen Schraubenzieher beholfen und der Akku sah ausgebaut fast wie eine Banane aus…

    Es ist ein schmaler Grat, denke ich. Einerseits möchte jeder Geräte, die so staub- und wasserdicht wie möglich sind - andererseits sollen sie repariert werden können.

    Ob und wer das am Ende selbst macht, bleibt offen. Aber es geht ja auch darum, dass nicht jeder original Teile kaufen konnte - auch die Reparatur-Werkstätten.

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