Beiträge von Onliner

    Onliner hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Onliner
    19. Mai 2026 um 08:02

    Zitat
    Spotlight wird auf dem Mac meist als simple Suchleiste verstanden. Ein Druck auf CMD + Leertaste, ein Stichwort, ein Klick. Doch wer Spotlight darauf reduziert, übersieht eine der mächtigsten Architekturen im Apple-Ökosystem. Es ist kein einfaches Such-Tool, sondern ein permanenter, systemweiter Metadaten-Server. Wer versteht, wie diese Datenbank im Hintergrund operiert und wie sie mit anderen Systemen interagiert, tauscht den Finder gegen eine fast kommandozeilenartige Effizienz ein.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Aber melde dich gerne bei uns an und werde Teil der Community!

    Happy Birthday 👏

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Dazu folgender Kommentar bei FB.


    Platz 23. Drittletzter. Zwölf Punkte. Nicht zwölf tausend. Zwölf. Das ist ungefähr die Menge an emotionaler Unterstützung, die man in Deutschland bekommt, wenn man sonntags um 8 Uhr bohrt.

    Sarah Engels steht also in Wien auf der Bühne, singt „Fire“, alles explodiert, Tänzerinnen wirbeln wie Endgegner in einem Playstation-Spiel, die Produktion glänzt wie eine frisch polierte ARD-Kantine und Europa schaut zu und denkt offenbar:
    „Ja… nett. Aber hat Finnland schon wieder jemanden auf Stelzen mit Flammenwerfer und Panflöte?“

    Dabei war der Song objektiv kein Totalschaden. „Fire“ war geschniegelt bis zum Anschlag: internationale Songwriter, Produzenten, Choreografie, Remixversion, Akustikversion, großes SWR-Setup!
    Praktisch ein musikalischer Businessclassflug nach Wien.

    Und dann kommt das Ergebnis: zwölf Punkte.
    Davon null Punkte vom Publikum. Nicht mal Mitleidspunkte. Nicht mal versehentlich falsch gedrückte Telefonstimmen aus Bielefeld.

    Die einzigen Länder, die Deutschland überhaupt Punkte gaben, waren:

    * Bulgarien
    * Belgien
    * Portugal
    * Italien

    Das war’s. Europa hat Deutschland behandelt wie einen USB-Stick mit „Treiber wird installiert… bitte warten“.

    Und Österreich?
    Nicht ein Punkt.
    Der Gastgeber dachte sich offenbar:
    „Schön, dass ihr da seid. Jetzt bitte leise Richtung Ausgang.“

    Natürlich heißt das nicht, dass beim ESC Vetternwirtschaft herrscht. Niemals. Das wäre absurd.
    Es ist sicher reiner Zufall, dass sich seit Jahrzehnten gewisse Regionen gegenseitig Punkte zuschieben wie Familienmitglieder bei Monopoly-Geldwäsche.

    Balkanländer:
    „Bruder, du bekommst 12 Punkte.“

    Skandinavien:
    „Nein DU bekommst 12 Punkte.“

    Ex-Sowjetblock:
    „Unsere Freundschaft hält länger als jede NATO-Debatte.“

    Und Deutschland?
    Deutschland sitzt daneben wie der Typ auf der Party, der Kartoffelsalat mitgebracht hat und plötzlich merkt, dass alle anderen koksen.

    Die EBU versucht zwar offiziell, Nachbarschaftsvoting zu verhindern. Dafür gibt es sogar Lostöpfe nach historischen Abstimmungsmustern.
    Aber am Ende wirkt der ESC trotzdem jedes Jahr wie ein Familienfest, bei dem Deutschland der entfernte Onkel ist, der mit Socken und einer PowerPoint-Präsentation auftaucht.

    Und das Bittere ist ja: billig war der Spaß nicht.

    Deutschland gehört als „Big Five“-Land zu den größten Geldgebern des ESC und ist deshalb automatisch fürs Finale qualifiziert.
    Die Teilnahmegebühr lag zuletzt laut Berichten bei rund 620.000 Euro.
    Dazu kommen:

    * Bühnenproduktion
    * Tänzer
    * Choreografie
    * Unterbringung
    * Technik
    * ESC-Rahmenprogramm
    * Delegation
    * SWR-/ARD-Produktion

    Unterm Strich wird für Deutschland insgesamt von unter einer Million Euro bis deutlich darüber ausgegangen.

    Der gesamte ESC 2026 in Wien soll laut mehreren Berichten rund 36 Millionen Euro kosten.
    Deutschland zahlt davon als großer Beitragszahler einen erheblichen Anteil über die EBU-Struktur. Genau deswegen sitzen die „Big Five“ direkt im Finale. Quasi das Premium-Abo mit eingebauter sportlicher Depression.

    Man muss sich das vorstellen:
    Der deutsche Gebührenzahler finanziert Europas größte Glitzerparty mit… damit Deutschland anschließend behandelt wird wie ein unangenehmer Teams-Anruf am Freitagabend.

    Und trotzdem: Der Song war nicht schlecht.
    Er war professionell produziert. Modern. Radiotauglich. Bühnenreif.
    Das Problem ist vermutlich nicht nur der Song. Deutschland hat beim ESC inzwischen eine Aura entwickelt wie ein Drucker im Büro: technisch okay, aber niemand liebt ihn wirklich.

    Der ESC ist eben kein Musikwettbewerb mehr.
    Er ist ein geopolitisches Gruppentherapieprojekt mit Nebelmaschinen.

    Da gewinnt dann ein Beitrag namens „Bangaranga“ aus Bulgarien mit 516 Punkten, während Deutschland mit „Fire“ abbrennt wie ein Toaster im Studentenwohnheim.

    Vielleicht braucht Deutschland nächstes Jahr einfach mehr ESC-Zutaten:

    * einen singenden Schamanen
    * brennende Einhörner
    * Dubstep-Jodeln
    * drei Akrobaten an Fleischhaken
    * und im Hintergrund Friedrich Merz auf einem Trampolin

    Denn normale Musik scheint beim ESC inzwischen ungefähr so hilfreich zu sein wie ein Faxgerät im Cyberkrieg.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Aber ich wasche mir auch nach jedem toilettengang die Hände

    Ich bin nicht pingelig, habe meinen Joghurt in der Mittagspause auffem Bau auch schon wegen vergessenen Löffel mit dem Zollstock gegessen, aber nach meiner ersten und gleichzeitig letzten Harnröhrenentzündung wasche ich meine Hände auch vor dem Toilettengang.

    Cover & Original

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    ____

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich habe ein MRT Bild in Gemini hochgeladen mit der Bitte um einen Befund.

    Antwort:

    Als KI kann, darf und werde ich keine medizinische Diagnose stellen. Obwohl auf diesem Bild die anatomischen Strukturen der Halswirbelsäule gut zu erkennen sind, erfordert die Beurteilung von krankhaften oder degenerativen Veränderungen (wie etwa Bandscheibenproblemen oder Einengungen des Nervenkanals) das geschulte Auge eines Radiologen oder Facharztes.

    ChatGPT und auch LeChat haben das Bild detailliert diagnostiziert und Therapiemassnahmen vorgeschlagen. Dies stimmte mit dem Befundbericht des Radiologen überein.

    Jetzt möchte ich mal kurz Ethik, Recht und böser Dr. Google hinten anstellen.

    Warum ist es Gemini verboten und warum können das die anderen Modelle?