Beiträge von sschuste

    Also ich find das schon ziemlich interessant mit Jarvis. Ich mach hier ziemlich viel mit Sprache und weniger mit Automationen (Bewegungsmelder sehe ich nicht als Automation).

    Ich hab schon immer gern mit Dingen gesprochen. Es hat immer geholfen, wenn ich einem beliebigen Gerät im Fehlerfall androhe, Windows auf ihm zu installieren. Beispielsweise meinem Geschirrspüler, wenn die Spülergebnisse mal wieder suboptimal sind. Danach sind die Teller tippi-toppi, aber so was von.

    Ich mag es auch, wenn ich mit beiden Armen m Frikadellenteig stecke, per Sprache Licht ein- und auszuschalten oder die Musik leiser zu machen. Oder meinen Kalender abzufragen.

    Der Einsatz von HA hängt bei mir nur von den Sprachfähigkeiten des Systems ab. Und so bleibt's bei mir erstmal Siri, so enttäuschend Apple AI auch ist. Ich erwarte da von Apple nichts Bahnbrechendes, den Zug haben sie ziemlich verpasst. Sobald ich einen Weg mit Jarvis gezeigt bekomme, gehe ich ihn.

    Mir geht auf den Keks - aber so richtig, und das auf einen ganz großen Keks - dass drei von vier meiner HomePod Minis den Geist aufgegeben haben und ich sie nun reparieren muss.

    Die Dinger befinden sich entweder in einer fortlaufenden Boot-Schleife, zeigen dabei ein beängstigendes rotes Display und piepen dreimal, oder sie machen das nur gelegentlich, aber dann um drei Uhr morgens! Ich kann mit nur mit Worten, die einen permanenten Bann aus diesem Forum nach sich ziehen würden, beschreiben, wie ich drauf war, als die Piepserei mitten in der Nacht in der Küche startete und ich daraufhin den verdammten Kühlschrank ausbauen musste, um an die Steckdose vom HomePod zu kommen :cursing:.

    Recherchen haben ergeben, dass das Touch-Display der HomePods offenbar der Meinung ist, permanent getoucht zu werden. Das führt zu einem Zurücksetzen des HomePods, dreimal Piepsen und zum Neustart zur Neukonfiguration - nur leider wird der virtuelle Finger, den der HomePod zu spüren meint, nie weggenommen und so geht's also munter weiter mit Reset, Piepsen und Neustart.

    Das Problem haben im Netz auch andere, und ihre Lösung lautet: Deaktivierung des Touch-Displays, indem man den HomePod öffnet und popelige Torx-Schräubchen so lange herausschraubt, bis man das Display von der Platine des HomePods trennen kann und dann das Ding wieder zusammenschrauben darf. Allmächtiger! Torx? Hab ich nicht, muss ich erst mal kaufen, danke. Dann muss ich als völlig ungeduldiger, handwerklich grobmotorischer und halbblinder Chaot an dem Teil herumschrauben und es dabei nicht endgültig ruinieren. Löllchen.

    Alle haben die geilsten Weihnachtsplätzchen und das sollen nun meine Kekse sein? ;(

    Bloß nicht. Ich bin schon verwirrt genug. Sequoia heißt jetzt Dan, und mein erster Gedanke war: "Was los? Suchen sie dich?" Wenn jetzt noch jeder andere lustig seinen User ändert... oder noch besser: einmal im Jahr tauschen wir unsere Benutzernamen einfach...

    Nee. Nehmt ma Rücksicht auf die Alten hier.

    Ab und zu wird mir der Status der Lampen nicht in apple home angezeigt. Sie sind nicht erreichbar.

    Das von dir beschriebene Problem taucht bei mir auch mit der einfachen Hue Bridge auf. Aber es ist selten und dauert auch nicht sonderlich lang an. Trotzdem ist es ärgerlich.

    Ich habe das Gefühl, dass es im letzten Jahr häufiger aufgetreten ist als in den Jahren zuvor (ist es da überhaupt passiert?). Eine Erklärung dafür habe ich nicht und von einer Lösung wollen wir schon gar nicht reden. Sorry für das bisschen Senf, dass ich hier auf die Wurst schmiere, aber mehr kann ich leider auch nicht liefern.

    Ich schreibe täglich in Word und da bewirkt ein Return einfach nur einen Zeilenumbruch mit identischem Zeilenabstand.

    Das hängt allein von deiner Absatzformatierung ab. Wenn du sie so eingestellt hast, dass nach einem Absatz kein größerer Abstand zum nächsten Absatz erzeugt wird, dann sieht das natürlich aus wie ein Zeilenumbruch.

    So könnten die doch Pi-Hole und Konsorten eiskalt ausmanövrieren?

    Genau, so wäre das dann. Aber reine IP-Adressen zu verwenden würde ganz andere Probleme verursachen.

    Einfachstes Beispiel: du hast an jeden deiner 1000 Kunden die IP-Adresse deines Werbeservers verteilt. Die haben die schön in ihre Webseiten geschrieben und alle sind nun furchtbar glücklich.

    Deine Maschine steht bei irgendeinem Hoster in Süddeutschland. Da stellst du fest, dass dieser Hoster in Süd-Abersaidschan für die gleiche Leistung nur die Hälfte der Kohle verlangt. Wenn du dorthin umziehen würdest, könntest du billiger anbieten oder noch viel besser: dir mehr in die eigene Hosentasche stecken. Alles, was du machen musst, ist deine Software auf einer Maschine in Süd-Abersaidschan zu installieren und deine 1000 Kunden auffordern, in ihre Webseiten eine andere IP-Adresse einzutragen. Also schreibst du 1000 Mails, und noch bevor die komplett ausgeliefert sind, bricht der Shitstorm los.

    Die meisten deiner Kunden müssen für Geld einen Dienstleister aufwenden, der diese Änderung vornimmt. Viele können nur sehr langsam reagieren. Ein nicht kleiner Teil versteht deine Mail erst gar nicht. Aber alle zusammen sind nun nicht mehr furchtbar glücklich: es kostet sie alle Zeit und Geld.

    Hättest du nur eine IP-Adresse auf deinem DNS ändern müssen, hätte es die werte Kundschaft wohl nicht einmal gemerkt. So aber müssen 1000 Leute was ändern, und das wahrscheinlich an mehreren Stellen. 500 deiner Kunden erzählen dir direkt und lautstark, was sie davon halten, der Rest schreit deinen Support an. Alle fuchteln mit Verträgen herum und konzentrieren sich auf das darin enthaltene Wort "Konventionalstrafe". Das alles führt zu einem sehr unentspannten Dasein, und daher macht das keiner.

    Es gibt noch andere Gründe, warum die Verwendung von IP-Adressen keine gute Idee ist, aber ich denke, mein einfaches Beispiel zeigt die Problemchen schon ganz schön auf.

    Habt ihr bei euch im lokalen Netzwerk Pi-hole aktiv?

    Bei mir läuft einer auf einem Raspberry Pi im Netz mit und der komplette Verkehr nach draußen wird über ihn geleitet.

    Klugscheißen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen und du bist mein erstes Opfer in diesem Forum. Herzlichen Glückwunsch!

    Tatsächlich wird fast gar kein Verkehr über den Raspi geleitet. Mit einer Ausnahme geht der gesamte Verkehr von deinem Mac direkt zu deinem Router und dann ins Internet und kommt auch vom Internet über den Router direkt zu deinem Mac. Ein Beispiel für solchen Verkehr wäre der fette Spielfilm in 4K, den du dir von Amazon streamst: [Amazon Server]-->[Amazon Router]-->[irgendein Router]-->[irgendein Router]-->[irgendein Router]-->[dein Router]-->[dein Mac].

    Der einzige Traffic, der über deinen Raspi mit pi-hole läuft, ist der DNS-Verkehr. Dein Mac muss wissen, wohin er sich verbinden muss. Die Adresse http://www.amazon.de hilft ihm da wenig, er kann sich nämlich nur zu IP-Adressen verbinden. Die Übersetzung erledigt ein DNS-Server. Pi-hole auf dem Raspi ist ein solcher DNS-Server. Der Mac fragt "Hä? http://www.amazon.de?" und der Raspi antwortet mit "52.222.237.18". Das macht den Mac sehr glücklich und er verbindet sich zu dem Amazon-Server.

    Pi-hole hat aber auch Listen, die die Adressen von Werbeservern enthalten, wie beispielsweise googleads.g.doubleclick.net. Der Mac fragt "Hä? googleads.g.doubleclick.net?" und anstatt dass der Raspi ihm die Wahrheit sagt mit "142.250.185.130", lügt er ihn frech an und meldet "0.0.0.0" zurück. Der Mac ist zufrieden, stellt gleich fest, dass es sich hier um eine ungültige Adresse handelt, lässt sie fallen und vergisst die ganze Sache einfach.

    Das ist überaus effizient und spart massiv Zeit gegenüber einem Filter, der die Werbung erst abholt, scannt und dann verwirft. Außerdem würde dein Raspi, wenn er Ben Hur in 4K durch sich durchleiten muss, nach einer Weile unangenehm riechen. Und deshalb hilft pi-hole auch nicht gegen Werbung in Streams.

    Ich verwende übrigens nur die mitgelieferten Standardlisten.

    Hallo zusammen.

    Ich bin Stefan, 64 Jahre alt, Boomer aus Überzeugung und lebe in Frankfurt am Main. Ich bin DevOps Engineer, das ist irgendeine Quatschbezeichnung für Leute aus der Computerbranche. Ich arbeite jetzt seit 38 Jahren in dieser Branche, seit 1991 auf dem Mac und seit 1996 mit Linux, aber habe auch auf vielen anderen Betriebssystemen herumgewurschtelt. Stolz bin ich nur auf eine Nummer: privat habe ich noch nie in meinem Leben einen Windows-Computer besessen und es sieht nicht danach aus, als würde sich das noch mal ändern:thumbup:.

    MacOS und Linux sind auch daheim die Betriebssysteme meiner Wahl. Meine Smarthome-Umgebung ist daher HomeKit-basiert. Nicht-kompatibles Smarthome-Geraffel binde ich mit Homebridge und Node Red ein. Mit HomeAssistant habe ich mich nur am Rande beschäftigt, habe aber noch keine Aufgabe dafür. Ich steuere mein Smarthome vor allem über Sprache, und da scheint es noch keine gute Lösung für HA zu geben.

    Hardware interessiert mich eher weniger, und bei Elektronikbasteleien bin ich eine Null. Das ärgert mich zwar seit Dekaden, aber dagegen unternommen hab ich auch nix.

    What else? Ich spiele E-Bass, bevorzugt meinen Stingray. Ich hab gerne Gäste. Ich bin Single und muss daher auf keinen WAF achten oder darauf, dass die Blagen irgendwelche klebrige Flüssigkeiten auf meinen Mac gießen. Tiere gibt's hier auch keine, und obwohl sich das nun anhört wie der neueste Bericht vom Einöd-Hof: es trägt ganz immens zu meiner Entspannung bei. YMMV.

    Und das wars auch schon.