Beiträge von sschuste

    Ich hab auch noch alten Krempel hier.

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    Mac OSX 10.2 mit mitgeliefertem Mac OS9, beides für ein iBook (Dual USB), das mit seiner superfetten 10GB-Harddisk bis heute ein wahres Speichermonster ist. Etwa 2001.

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    Das ist mein altes Newton MessagePad und daneben sind irgendwelche alten Mac-Disketten (wahrscheinlich System 7.6). Das MessagePad befindet sich noch in seiner Original-Verpackung mit allem Zubehör, aber ob es noch funktioniert, habe ich nicht getestet. Dieses Zeugs ist wahrscheinlich von 1995 oder so.

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    Das hier ist ein Apple Mikrofon von 1991. Es hat einen extrem wunderschönen proprietären Stecker, der es völlig nutzlos macht. Wahrscheinlich habe ich es deshalb aufgehoben, aber vielleicht findet es in 11 Monaten am Weihnachtsbaum seinen Platz.

    Ja, was hamwer damals geprasst. Als dann auf einmal der Atari ST mit 1 MB RAM auf den Markt kam, konnte ich mir nicht im Geringsten vorstellen, wozu man soviel Arbeitsspeicher brauchen sollte.

    Die erwähnte 32-Kilobyte-Speichererweiterung kostete damals 150 Mark (wenn ich mich richtig erinnere). Die Menge an Arbeitsspeicher in meinem heutigen Mac hätte damals also 75.000.000 Mark gekostet. Soll noch mal einer sagen, Apples RAM-Preise seien unverschämt :D.

    Mein erster Computer war ein VC-20, der Vorgänger des C64. Der hatte 3,5 KB Speicher (dreikommafünf Kilobyte), aber ich hatte noch eine 32 Kilobyte-Speichererweiterung und durfte mich damit dann RAMbo nennen. Dieses Konstrukt feinster amerikanischer Ingenieursarbeit war in der Lage, ganze 22 Zeichen nebeneinander anzuzeigen und das in 23 Zeillen - von Pixels war damals noch keine Rede. Auf dem Teil hab ich damals Basic gelernt.

    Mein erster Mac war eine Quadra 950. Was eine geile Sau. Mein erster Intel-Rechner war ein Mac-Book von 2007.

    Ich wäre da sehr vorsichtig mit Prognosen jeder Art. Um es mal überspitzt zu formulieren: du kannst du das Wissen der Welt abrufen, indem du mit dem Finger auf einer Glasscheibe reibst. Die Glasscheibe trägst du in deiner Hosentasche und meistens benutzt du sie um nachzusehen, wie spät es ist.

    Das hätte sich vor 20 Jahren fast niemand vorstellen können. Die Glasscheibe ist leistungsfähiger als jeder damalige noch so fette Desktop und sie hat noch nicht mal einen Lüfter. Sie wird von einem Akku betrieben, verbraucht also auch noch viel weniger Strom als die damalige IT. Das Ding ist für die Bewohner dieses Planeten im Januar 2006 die pure Science-Fiction.

    Noch mal etwas überspitzt: von den ersten röhrenbasierten Computern der 40er bis zu den ersten PC sind nahezu 50 Jahre vergangen, von den ersten PC bis zum ersten iPhone dann etwa 30 Jahre. In diesen 30 Jahren hat sich durch die Verfügbarkeit von Computern die Welt ganz schön verändert. Vom iPhone bis zu ChatGPT hat es nur noch 15 Jahre gedauert und in dieser Zeit hat sich die Welt noch viel stärker geändert. Halbieren wir diese Zeit erneut, dann werden wir bis 2030 wohl eine weitere spürbare Veränderung erfahren.

    Die "eierlegende Wollmilchsau" die intelligenter als der Mensch sein soll ist eine Utopie, die am Kosten- und Energiedruck scheitern wird.

    Lass uns in vier Jahren noch mal drüber reden.

    Ich hab zwei Airtags im Einsatz, einen am Fahrrad und einem in meinem Rucksack. Beide melden sich nie, also vergess ich sie auch regelmäßig und deshalb danke für diese Beiträge, die mir deutlich gemacht haben, dass beide Airtags neue Batterien brauchen.

    Hört sich nicht wirklich durchdacht an das ganze? Warum ist das so?

    Du bringst HomeKit ja nicht die einzelnen Zigbee-Geräte wie eine Birne oder einen Strip bei, sondern nur die Hue-Bridge. Nur die hat einen Matter/HomeKit-Code. Und dieser Code ist einzigartig, jede Bridge hat einen eigenen Code.

    Schmeißt du die Bridge aus HomeKit raus, verschwinden sämtliche daran angeschlossen Zigbee-Geräte ebenfalls aus HomeKit. Die gammeln da nicht weiter als irgendwelche Leichen herum. Die sind dann weg, wohl als einzelne Geräte als auch nicht mehr vorhanden in Automationen oder Szenen. Das passiert bei jeder Bridge, sei es eine Hue-Bridge oder eine von Aqara oder eine Homebridge oder eine Conbee-Bridge.

    Eine Hue-Bridge zu tauschen ist unmöglich, weil sie mit einem neuen Matter/HomeKit-Code kommt. Selbst wenn du die alte Hue-Bridge ausschaltest und eine neue Bridge, an die du alle deine Zigbee-Leuchten angeschlossen und genau wie vorher benannt hast, einschaltest, funktioniert das nicht, weil der Bridge-Code unterschiedlich ist. Du hättest dann alle Lampen doppelt in HomeKit, wobei nur die alten in den Automationen und Szenen aufgeführt werden.

    Eine Homebridge zu tauschen ist dagegen möglich, weil du dort den Matter/HomeKit-Code selbst setzen kannst. Ist das der gleiche wie vorher, merkt HomeKit nichts von dem Tausch. Bei einer Hue-Bridge kannst du aber den Matter/HomeKit-Code nicht ändern. Das wird bei einer Amara- oder IKEA-Bridge wohl das gleiche sein. Bei Conbee bin ich mir nicht sicher, glaube aber, dass man ihn dort leicht ändern kann - hier wäre dann ein Austausch ebenfalls möglich.

    Die Lametric habe ich auch, nur ist die leider superschweineteuer. Die wollen dafür 200+ Euronen sehen und ich hab sie damals mit dem rabattierten Rabatt auf den Rabatt und unter Brüdern für 150 bekommen - immer noch viel zu viel Geld, aber ich brauchte sie ja unbedingt.

    Die Lametric ist einfach hübscher, so ganz in schwarz, und außerdem hat sie ein etwas größeres Display (8x36), aber 35€ statt 200 ist nun mal ein handfestes Argument. Ja, meine Armut kotzt mich an.

    Jetzt ist meine Lametric in die Jahre gekommen und einzelne Pixel sind ausgefallen. Da wurde es Zeit für was Neues.

    Ich wollte mal meine Erfahrungen mit der Ulanzi Pixel Clock teilen.

    Die Uhr ist auf Basis einer 32x8 RGB-Pixel-Matrix aufgebaut. Man bekommt sie für ungefähr 40€ hier, aber es zeigen sich auch gelegentlich günstigere Angebote. Ich hab für meine 35 Dinger bezahlt.

    Die Uhr wird geliefert mit einem USB3-Ladekabel und hat auch einen eingebauten Akku für den mobilen Betrieb. Auf der Uhr befindet sich ein sehr rudimentäres Betriebssystem, das nur wenig Freude verbreitet und mit dem man nichts Vernünftiges anfangen kann, aber glücklicherweise kann man mit einfachen Mitteln und ohne technisches Hintergrundwissen ein alternatives OS draufklatschen, nämlich AWTRIX3.

    Das mitgelieferte USB3-Kabel passt sehr gut zum mitgelieferten Betriebssystem: es kann nichts. Gut, es eignet sich wunderbar zur Stromversorgung der Uhr und man kann auch ganz prima damit irgendwelche Sachen im Garten festbinden, aber das war es auch schon. Wenn man das alternative Betriebssystem AWTRIX auf die Uhr laden will (und das will man), dann braucht man ein ordentliches USB3-Datenkabel. Dieses Datenkabel wird nur einmalig gebraucht und kann dann wieder weg, aber wer keins hat, sollte gleich eins besorgen.

    Um die neue Software auf die Uhr zu bekommen, wird die Uhr per USB3 an einen Computer angeschlossen. Per Chrome-Browser (oder Edge) kann man dann AWTRIX auf die Uhr bringen, da bedarf es nur weniger Klicks. Das ist in der AWTRIX-Dokumentation, die alles in allem einfach erstklassig ist, gut beschrieben. Danach kann die Uhr mit jeglicher textlichen Info befeuert werden, die sie dann anzeigt. Über ein Webinterface kann man allerlei Einstellungen an der Uhr selbst vornehmen. Außerdem kann man über die drei Bedienknöpfe auf der Oberseite der Uhr weitere Settings machen.

    Um Text an die Uhr zu senden, spricht man die Uhr entweder über einen HTTP-Request oder über MQTT an. Der HTTP-Request auf einer Linux-Shell würde so aussehen:

    curl -X POST http://192.168.1.84/api/notify -H "Content-Type: application/json" -d '{"text":"Ja, das ist aber schön."}'

    Wenn man das in Homebridge oder HA oder sonstwo einsetzen wollte, müsste man also die URL http://192.168.1.84/api/notify mit der Methode POST aufrufen und als Header Content-Type: application/json und als Data {"text":"Ja, das ist aber schön."} mitgeben. Unter HA gibt es, soweit ich mich erinnere, sogar eine Möglichkeit, die Ulanzi Pixel Clock mit AWTRIX direkt einzubinden. Ich selbst verwende Node Red und MQTT.

    Unter MQTT geht es so: die Uhr wird über die Weboberfläche so konfiguriert, dass sie den MQTT-Broker und ihr Topic, beispielsweise awtrix, kennt. An den MQTT-Broker wird dann einfach nur noch {"text":"Ja, das ist aber schön."} an das Topic awtrix/notify gesendet.

    Neben dem Text kann noch einiges mehr an die Uhr gesendet werden, beispielsweise die Farbe des Textes oder wie lange er anzeigt werden soll:

    Code
    {
    	"text": "Ja, das ist aber schön.",
    	"color": "red",
    	"duration": 20
    }

    und vieles mehr. Sogar ein Icon kann angezeigt werden:

    Code
    {
    	"text": "Ja, das ist aber schön.",
    	"color": "red",
    	"duration": 20,
    	"icon": "1234"
    }

    wobei das Icon vorher per Web-Interface als 1234.gif auf die Uhr hochgeladen werden muss. Das Format des Icons muss 8.8 Pixel groß sein und man bekommt eine Menge Icons bei Lametric.

    Es geht noch soviel mehr auf der Uhr. Wer gerne bastelt, wird daran lange Freude haben. Meine Uhr zeigt beispielsweise an, ob die S-Bahn ins Büro Verspätung hat oder welcher Song gerade auf meiner Sonos-Anlage läuft. Ich habe die internen Apps zur Wetteranzeige ersetzt durch eigene. Meine Homebridge zeigt mir dort an, dass es Updates gibt.

    Bei YouTube gibt es einen Haufen Beispiele, einfach mal nach awtrix oder ulanzi pixel clock suchen.

    Ich weiß auch nicht, ob ein sschuste seine „legendäre“ Anleitung zur HomeBridge Installation bei Smartapfel heute so noch mal machen würde.

    Nee. Das ist einfach nicht mehr notwendig. Damals war es das noch, einfach um eine gewisse Standardisierung der Installationen zu erzwingen und das unheilvolle Gefummel auf der Shell zu beenden. Heute bekommst du ein Image und gut ist's - das reicht wahrscheinlich für 90% aller Nutzer völlig aus.

    Ich hätte nie gedacht, dass diese Anleitung damals so eine Popularität erlangen würde. In den verschiedenen Versionen, die es gab, waren es bestimmt so um die 30.000 Downloads. Inzwischen ist das Ding völlig wertlos und niemand sollte es mehr verwenden.

    Wie du schon sagst: nehmt den Chatbot eurer Wahl, der schreibt solche Anleitungen im Handumdrehen. Falls überhaupt noch benötigt.

    Aber immer noch gibt es Leute, die sie nutzen und dann Fragen haben. Ich denk dann beim Lesen solcher Threads: „Warum hast du dir das Leben so schwer gemacht lieber User? Es gibt doch mittlerweile viel einfachere Wege“.

    Das stimmt. Ich kann gar nicht glauben, dass man mit der alten Anleitung überhaupt noch was zum Laufen bekommt.

    Also ich find das schon ziemlich interessant mit Jarvis. Ich mach hier ziemlich viel mit Sprache und weniger mit Automationen (Bewegungsmelder sehe ich nicht als Automation).

    Ich hab schon immer gern mit Dingen gesprochen. Es hat immer geholfen, wenn ich einem beliebigen Gerät im Fehlerfall androhe, Windows auf ihm zu installieren. Beispielsweise meinem Geschirrspüler, wenn die Spülergebnisse mal wieder suboptimal sind. Danach sind die Teller tippi-toppi, aber so was von.

    Ich mag es auch, wenn ich mit beiden Armen m Frikadellenteig stecke, per Sprache Licht ein- und auszuschalten oder die Musik leiser zu machen. Oder meinen Kalender abzufragen.

    Der Einsatz von HA hängt bei mir nur von den Sprachfähigkeiten des Systems ab. Und so bleibt's bei mir erstmal Siri, so enttäuschend Apple AI auch ist. Ich erwarte da von Apple nichts Bahnbrechendes, den Zug haben sie ziemlich verpasst. Sobald ich einen Weg mit Jarvis gezeigt bekomme, gehe ich ihn.

    Mir geht auf den Keks - aber so richtig, und das auf einen ganz großen Keks - dass drei von vier meiner HomePod Minis den Geist aufgegeben haben und ich sie nun reparieren muss.

    Die Dinger befinden sich entweder in einer fortlaufenden Boot-Schleife, zeigen dabei ein beängstigendes rotes Display und piepen dreimal, oder sie machen das nur gelegentlich, aber dann um drei Uhr morgens! Ich kann mit nur mit Worten, die einen permanenten Bann aus diesem Forum nach sich ziehen würden, beschreiben, wie ich drauf war, als die Piepserei mitten in der Nacht in der Küche startete und ich daraufhin den verdammten Kühlschrank ausbauen musste, um an die Steckdose vom HomePod zu kommen :cursing:.

    Recherchen haben ergeben, dass das Touch-Display der HomePods offenbar der Meinung ist, permanent getoucht zu werden. Das führt zu einem Zurücksetzen des HomePods, dreimal Piepsen und zum Neustart zur Neukonfiguration - nur leider wird der virtuelle Finger, den der HomePod zu spüren meint, nie weggenommen und so geht's also munter weiter mit Reset, Piepsen und Neustart.

    Das Problem haben im Netz auch andere, und ihre Lösung lautet: Deaktivierung des Touch-Displays, indem man den HomePod öffnet und popelige Torx-Schräubchen so lange herausschraubt, bis man das Display von der Platine des HomePods trennen kann und dann das Ding wieder zusammenschrauben darf. Allmächtiger! Torx? Hab ich nicht, muss ich erst mal kaufen, danke. Dann muss ich als völlig ungeduldiger, handwerklich grobmotorischer und halbblinder Chaot an dem Teil herumschrauben und es dabei nicht endgültig ruinieren. Löllchen.

    Alle haben die geilsten Weihnachtsplätzchen und das sollen nun meine Kekse sein? ;(

    Bloß nicht. Ich bin schon verwirrt genug. Sequoia heißt jetzt Dan, und mein erster Gedanke war: "Was los? Suchen sie dich?" Wenn jetzt noch jeder andere lustig seinen User ändert... oder noch besser: einmal im Jahr tauschen wir unsere Benutzernamen einfach...

    Nee. Nehmt ma Rücksicht auf die Alten hier.

    Ab und zu wird mir der Status der Lampen nicht in apple home angezeigt. Sie sind nicht erreichbar.

    Das von dir beschriebene Problem taucht bei mir auch mit der einfachen Hue Bridge auf. Aber es ist selten und dauert auch nicht sonderlich lang an. Trotzdem ist es ärgerlich.

    Ich habe das Gefühl, dass es im letzten Jahr häufiger aufgetreten ist als in den Jahren zuvor (ist es da überhaupt passiert?). Eine Erklärung dafür habe ich nicht und von einer Lösung wollen wir schon gar nicht reden. Sorry für das bisschen Senf, dass ich hier auf die Wurst schmiere, aber mehr kann ich leider auch nicht liefern.

    Ich schreibe täglich in Word und da bewirkt ein Return einfach nur einen Zeilenumbruch mit identischem Zeilenabstand.

    Das hängt allein von deiner Absatzformatierung ab. Wenn du sie so eingestellt hast, dass nach einem Absatz kein größerer Abstand zum nächsten Absatz erzeugt wird, dann sieht das natürlich aus wie ein Zeilenumbruch.