Beiträge von sschuste

    Fliegen können - ein Menschheitstraum seit Jahrtausenden. Ich möchte nicht wissen, wie viele Experimentierfreudige sich beim Versuch zu schweben das Genick gebrochen haben, nur um "frei zu sein wie ein Vogel". Herausgekommen ist dabei eine Legebatterie mit Flügeln, die sich Ryanair nennt. So hatte das wohl vor 150 Jahren niemand auf dem Radar, und sowas wie ein Radar auch nicht.

    Es ist überhaupt nicht absehbar, wohin uns das Thema KI führen wird. Ich schätze, unsere Vorstellungskraft reicht nicht im mindesten aus. Absehbar sind nur die unvermeidlichen Genickbrüche. Was, wenn man die Menschheitsgeschichte so betrachtet, noch nie jemanden wirklich aufgehalten hat.

    Der kleine Unterschied in den Experimenten "Fliegen" und "KI" scheint mir in der Anzahl der gleichzeitigen Genickbrüche zu liegen. Während sich bei ersterem nur der Pilot aus dem Genpool entfernte, könnten bei letzterem Experiment eine Menge Köpfe gleichzeitig rollen, wenn nicht sogar gleich alle. Vielleicht wird's aber auch ganz schön. Nur hoffentlich wird es nicht wie Ryanair.

    Ich mag's halt. Genau so wie lineares TV. Was ist daran so lächerlich?

    Nichts. Es ist halt nur so fremd. Mein Festnetz existiert seit 2001 nicht mehr und die Glotze nicht mehr seit 2009.


    Wie das nur all die tausende von Firmen sehen? Die geben alle eine Festnetznummer an. Mit Durchwahl der Mitarbeiter. Usw..

    Geht bei uns alles über Webex. Tatsächlich hab ich seit 2005 kein Telefon mehr auf meinem Schreibtisch, wenn ich mal genau nachdenke...

    Ich warte auf das iPhone 17E. Ich muss ein neues iPhone haben, weil mein XS nun wirklich durch ist, und eigentlich wollte ich ja auch schon im Oktober zuschlagen. Als ich aber damals Kreditkarte voraus in die Apple-Boutique marschiert bin, war ich entsetzt vom Design der neuen iPhones - auf den Fotos waren sie ja schon nicht so toll, aber in echt?

    Mit einer hocheleganten Bewegung, die sowohl das Einstecken der Kreditkarte als auch das prompte Umdrehen auf dem Absatz umfasste, habe ich den Laden verlassen und mich auf eine Parkbank davor gesetzt. Dort habe ich erstmal ein bisschen geweint. Danach habe ich mir gesagt, dass ich keinen Tausender für etwas ausgebe, was ich hässlich finde und schon gar keinen Tausenddreihunderter für ein merkwürdiges Konstrukt, dass immerhin ein geile Farbe hat.

    Aber es hilft ja nix. Ich muss ein neues iPhone haben. Also warte ich die Show jetzt ab und schaue mal, ob es ein abgespecktes 17E gibt. Das wird natürlich auch nicht schöner sein.

    In den nächsten 18 Monaten werde ich meinen Job verlieren, aber nicht KI ist der ausschlaggebende Treiber, sondern meine Rente. Ob danach KI meinen Job macht oder nicht, ist mir völlig Rille. Fakt ist, dass ich froh bin, dass ich nicht weiter mitmachen muss.

    Die klassische IT stirbt wieder einmal, aber das kenne ich ja schon. Immer wieder wurden Dinge anders gemacht, durch neue fette IT-Tools unterstützt, alles ganz normal. Dann hab ich halt den neuen Scheiß gelernt und die Hälfte dessen, was ich früher mal gelernt habe, ad Acta gelegt. Ich konnte vor drei Jahrzehnten mal Mailserver installieren und betreiben. Muss ich das noch? Nö. Will ich das noch? Nö. Weiß ich, wie ein heutiger Mailserver betrieben wird? Nö. Ich hatte mit "dem Neuen" eh genug zu tun, halt solange, bis das "noch Neuere" kam.

    Das ist diesmal anders. KI ist mit einer bemerkenswerten Arschbombe in mein IT-Leben gefallen und hat dabei "Tsunami!" gerufen. Das ist diesmal nicht ein eher langsamer Übergang zum Einsatz neuerer Technologien. Ist nicht so wie damals beispielsweise bei Docker und Kuberrnetes, wo man sich auch mal ein Jahr Zeit lassen konntest, bevor man dich damit überhaupt beschäftigt hast. Nee, hier musst du auf einmal mords auf's Gaspedal treten, ansonsten bist du ganz schnell am südlichen Ende des Verdauungskanals.

    Ich mach inzwischen meinen Job in der Hälfte der Zeit, weil ich nicht mehr halb Google für ein paar schlaffe Antworten durchforsten muss. Oder mal eben eine Kleinigkeit coden? Ich? Lass das die Maschine machen, das dauert nicht mehr eine Stunde, sondern nur zehn Minuten (und das nur, weil ich auch noch mal raufschaue). Es ist eindeutig, Kinder wie ich sind raus und ja: die Rente kommt gerade richtig.

    Es ist erstaunlich, mit welchem Tempo die IT-Branche sich gerade selber dezimiert. Wahrscheinlich fallen hier mehr Arbeitsplätze weg als in allen anderen Branchen. Wozu brauchen wir denn noch Programmierer, die Apps für ein Phone bauen, wenn das Phone das zukünftig selber macht? Auf Zuruf! Soll doch Clawdbot auf meine Infrastruktur achten und ich geh solange ins Kino / zum Arbeitsamt / in Rente.

    Könnte man das Mischpult nicht ganz „dumm“ mit einer schaltbaren Steckdose ein-/ausschalten?

    Wenn es eigenen Stromanschluss hätte: ja. Aber es bekommt ja Strom durch das eine USB-Kabel, und andere Kabelanschlüsse gibt es nicht.


    Für einhundertachtundzwanzig Schweizer Franken, die mindestens 1000 Euros entsprechen. Schmerzen durchfahren meinen Körper. Aber ich seh ihn mir mal an. Danke dafür.

    Ich brauche einen besseren USB-Hub mit speziellen Funktionen. Vielleicht weiß jemand von euch was.

    Um es besser zu beschreiben, möchte ich kurz das Problem darstellen, das ich lösen möchte. Ich besitze ein Zoom LiveTrak L-8 Audio-Interface, das per USB2 an meinem Mac hängt. An dieses Interface kann ich elektrische Musikinstrumente wie Stromgitarren oder auch Mikrofone anschließen und die darüber aufgefangene Jodelei dann mit Garageband aufnehmen. Das Mischpult bezieht seinen Strom ebenfalls über die USB-Schnittstelle. Er hat genau einen USB-Anschluss, der also sowohl Strom als auch Data überträgt.

    Um das Mischpult ein- oder auszuschalten, verfügt es über einen kleinen Schalter, der extra zu diesem Behufe dort eingebaut wurde. Ich mag diesen Schalter aber nicht verwenden. Ich will das Mischpult per Software ein- und ausschalten. Es bietet keine Schnittstelle, die man so programmieren könnte. Also kam ich auf die Idee, den USB-Port per Software stromlos zu machen. Leider geht das beim Mac mini nicht so einfach oder vielleicht auch gar nicht (eh nehme Letzteres an).

    Ich suche also einen aktiven USB-Hub mit Ports, die ich einzeln (!) stromlos machen kann. Ich weiß, das so etwas existiert, und es gibt auch Software für Linux, mit derer Hilfe ich die Ports schalten könnte. Ich bin mir nur völlig unsicher, welches Produkt ich erwerben sollte. Kennt jemand von euch eins, oder könntet ihr mal eure KI fragen? Ich selber nutze nur chatGPT, aber da waren die Antworten etwas vage. Merci.

    Keine Ahnung, ob ich mir so einen PIN an die Brust heften würde. Mich damit unterhalten… I

    Dafür würden sich die AirPods eh deutlich besser eignen. Aber möglicherweise reicht meine Vorstellungsraft mal wieder nicht aus. Ich meine, als Steve Jobs 2007 das iPhone vorgestellt hat, war meine einzige Zukunftsvision: "Hey, ich will auch mal scrollen!".

    Auch bin ich der Meinung, etwas Digital Detox würde keinem schaden.

    Meine Mutter hat mit nicht unter Schmerzen geboren, damit ich Digital Detox betreibe. Wir alle leben in einer Zeit, wo es ständig etwas Neues gibt und vieles nicht mal so Altes über Bord geworfen wird. Da siehst du nur förmlich nur zehn Minuten weg und schon hast du den technologischen Anschluss verloren :D.

    All das, verbunden mit der Haptik, gefällt mir. Ist es nur ein Problem unserer Generation?

    Du meinst die Haptik, über eine Glasscheibe zu rubbeln? Diese Haptik bleibt solange ein "Problem" deiner Generation, bis sie bereit ist, die Glasscheibe durch etwas Besseres zu ersetzen. Ich schreibe mit Bedacht "deine Generation", weil meine Boomer-Freunde ein völlig andere Vorstellung von Haptik haben und diese wehmütig verteidigen. Wenn die auf Glas wischen, dann sind's ihre Wohnzimmerfenster, ansonsten blättern sie. Viele von denen sind nicht bereit, das zu ändern, für die ist ein iPhone einfach ein Telefon und ein iPad ein tragbarer Fernseher.

    Dass junge Leute nicht technikaffin sind, halte ich für ein Gerücht. Keiner von uns "Alten" hat jemals einen Automotor auseinandernehmen müssen, nur damit sich die Karre überhaupt bewegte. Die ersten Automobilbesitzer konnten das alle. So wie die ersten PC-Besitzer alle ihren Rechner aufgeschraubt haben, um dort Erweiterungen einzubauen. Wer muss den heutzutage so etwas noch machen? Nicht einmal Technikaffine. In meiner Firma sitzen eine Menge junger Leute bis 30, die können programmieren wie die Meister, aber wohl keiner von denen kommt auf die Idee, sein iPad auseinander zu schrauben. Es ist nicht mehr notwendig. Dass sie programmieren können, halte ich für reichlich technikaffin.

    Einen KI-Button am Revers zu tragen kommt mir reichlich unintelligent vor. Vielleicht kann man damit Tinder vereinfachen.