Beiträge von Dan
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Der Artikel ist mir auch vorhin ins RSS gerutscht.
Die EU sagt, Apple habe im Wesentlichen eine 18-monatige Ausnahme vom DMA verlangt. Wenn das stimmt, kann ich nachvollziehen, warum Brüssel das abgelehnt hat. Trotzdem bleibt für mich eine Frage offen: Welches Interesse sollte Apple daran haben, iPhone- und iPad-Nutzern in Europa eine der wichtigsten neuen Funktionen vorzuenthalten?
Die EU macht es sich zu einfach, wenn sie sagt: “Das ist allein Apples Entscheidung.” Natürlich ist es Apples Entscheidung. Aber Unternehmen treffen Entscheidungen innerhalb eines regulatorischen Rahmens. Wenn dieser Rahmen dazu führt, dass eine Funktion weltweit erscheint, aber in der EU nicht, dann darf man zumindest fragen, ob die Regeln in diesem konkreten Fall das gewünschte Ergebnis erzeugen. Ich sehe hier deshalb nicht Schwarz oder Weiß. Wahrscheinlich tragen beide Seiten einen Teil der Verantwortung.
Was ich als Nutzer sehe, ist etwas ganz anderes: In den USA gibt es Siri AI auf iPhone und iPad. In der EU nicht. Und das kann man durchaus kritisch hinterfragen, ohne automatisch Apple oder die EU zum alleinigen Schuldigen zu erklären.
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Dass die bösen Amerikaner doch nicht ganz so böse sind:
https://www.airliners.de/us-kerosinproduktion-rekordniveau-grossteil-europa/88285
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Stimmt. So geht es. Danke für die Korrektur.
Was nicht geht, wenn Jemand zwischenzeitlich mit der 27 Beta ein Backup gemacht hat, das dann bei 26 Final wieder einzuspielen. Das war der Punkt, den ich nicht ausgeführt hatte.
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Alles anzeigen
Steht nichts neues drin. Ist nur die Apple PM in anderen Worten.
Wie auf den letzten sechs Seiten mehrfach?
Ist doch schon lange hier im Thread diskutiert worden:
Die Geiselhaft der Gigabit-Gesellschaft
Oder auch hier:
Genau das ist doch mein Punkt. Wir haben aktuell zwei Darstellungen der gleichen Ereignisse.
Apple sagt, man habe technische Lösungen vorgeschlagen, die Datenschutz, Sicherheit und Wettbewerb vereinen sollten. Die EU sagt, Apple habe im Wesentlichen eine Ausnahme von den DMA-Vorgaben gefordert.Was davon näher an der Wahrheit liegt, wissen weder du noch ich, weil wir die Gespräche nicht geführt haben.
Deshalb finde ich es etwas merkwürdig, wenn jede Apple-Aussage automatisch als Propaganda eingeordnet wird, während die Darstellung der EU offenbar als gesicherte Tatsache gilt. Und unabhängig davon bleibt meine eigentliche Frage bestehen: Der DMA soll Wettbewerb und Innovation fördern. Wenn das Ergebnis nun ist, dass eine Funktion weltweit verfügbar ist, aber ausgerechnet in der EU nicht erscheint, dann darf man zumindest diskutieren, ob das gewünschte Ergebnis erreicht wurde.
Das ist keine Verteidigung von Apple. Es ist eine Kritik am Ergebnis. Denn am Ende interessiert den Nutzer nicht, wer den Schwarzen Peter bekommt. Der Nutzer sieht nur: In den USA funktioniert es, in der EU nicht.
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Ich würde Dir gerne eine Antwort geben, aber ich bin bisher nie auf die Idee gekommen, auf meinem Mac eine Beta zu installieren. Wie es auf dem iPhone geht, könnte ich Dir sagen 😉 Aber da eben auch teilweise nicht (das ist bekannt) mit einem alten Backup.
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Anstatt auf den Inhalt des Artikels einzugehen, wird erst einmal unterstellt, der Autor sei gekauft oder würde Apple nach dem Mund reden.
Dabei bleibt die zentrale Aussage des Artikels bestehen: Apple sagt, dass man Siri AI auch in der EU anbieten möchte. Apple verdient mit der Funktion kein zusätzliches Geld. Es gibt also keinen offensichtlichen wirtschaftlichen Anreiz, EU-Kunden bewusst schlechterzustellen.
Ich kann mir auch schlicht nicht vorstellen, dass Apple sein eigenes Betriebssystem absichtlich schlechter machen möchte, nur um der EU eins auszuwischen. Das würde weder aus Marketing-Sicht noch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn ergeben. Im Gegenteil. Dadurch wirkt iOS in der EU im Vergleich zu anderen Märkten und teilweise auch zur Konkurrenz weniger leistungsfähig. Warum sollte Apple das freiwillig wollen?
Genau das ist für mich eines der stärksten Argumente dafür, dass die Ursache eher bei regulatorischen Unsicherheiten liegt als bei mangelndem Willen von Apple. Apple verkauft seine Produkte in Europa für dieselben Premiumpreise. Das Letzte, was der Konzern wollen kann, ist, dass europäische Kunden den Eindruck bekommen, sie erhalten eine schlechtere Version des Produkts.
Und was die Aussage zur EU-Kommission angeht: Natürlich haben sich EU-Vertreter bereits allgemein zu DMA und Interoperabilität geäußert. Die eigentliche Frage ist aber, ob die EU-Kommission konkret zu Apples Begründung für die Verzögerung von Siri AI Stellung genommen hat. Wenn nicht, ist die Aussage des Artikels völlig legitim.
Am Ende ist es auch etwas zu einfach, jeden Artikel automatisch als “Apple Marketing” abzutun. Entweder die Argumente sind falsch, dann sollte man sie widerlegen. Oder sie sind richtig. Dann spielt es keine Rolle, ob der Autor Apple mag oder nicht.
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Why Apple's new Siri AI may never come to the EUApple briefed the EU on how Siri AI worked months ago and tried to find a compromise. The European Union stood firm and insisted keeping other vendors out of…appleinsider.com
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Adrian hat wieder ein super Video gemacht. Mich begeistern die Detailverbesserungen sehr. Bei fast jedem einzelnen Punkt habe ich gedacht: „ah ja, super. Das macht Sinn“
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Sorry, aber wie oft willst Du die Frage noch stellen, die nichts mit dem Thema zu tun hat?
Ich wiederhole das, weil ich erstaunt bin, dass alle so naiv sind, und das für nicht möglich zu halten scheinen
Kennst du Android Nutzer? Leben sie noch?
Du kannst das ja sehr gerne nutzen, wenn es dich nicht stört. Aber hör doch mal den Podcast, was die Gefahr dahinter ist. Ich finde es erstaunlich, dass man da nicht so weitsichtig ist, wo wir so ein super Beispiel mit Social Scoring mit China live erleben.
Oder hier mein Lieblingsausschnitt aus einem Film: Download
Es wird aber jetzt auch, dank mir, arg OT. -
Eben. Ich will dann dort auch Siri haben. Oder am Android die kluge Siri.
Und um das geht es ja eigentlich? Dem Nutzer die Wahlfreiheit (nicht zu verwechseln mit der Walfreiheit vor ein paar Wochen) zu geben. Das will die EU. Die Hersteller nicht.
Die AI ist einfach so mächtig und soll das ganze Leben im Smartphone durchsuchen und analysieren können, damit es richtig funktioniert. Und das will Apple nicht aus der Hand geben. Ich verstehe das vollkommen.
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Passgenaue Werbung?
Zum Beispiel. Wird ja auch in der Podcast Folge, die ich Dir empfohlen hatte, kritisch betrachtet 😊
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Wieso braucht ein Messenger Vollzugriff auf mein System?
Braucht es nicht, aber der Wunsch seitens Meta wäre da.
Wenn der Nutzer das aktiv möchte und somit seine Privatsphäre
Der Großteil der Nutzer interessiert sich nicht dafür und weiß nicht, was passiert, wenn er irgendwelchen AGB zustimmt. Hauptsache sein WhatsApp läuft wieder. Für Meta wäre das ein absolut gefundenes fressen und genau das wäre ein mögliches Szenario, wenn es nach DMA so geöffnet werden muss.
Ich finde es nativ zu glauben, dass nach der Öffnung nicht andere AI Anbieter danach lechzen würden, vollzugriff zu erlangen. -
Ich hätte dann gern diese Option
und würde das Häkchen setzen bei Siri AI. Und zack - ich bekomme alles.
Das baut man dann ein wie mit dem Standardbrowser.
Aber was, wenn Meta AI ne Meldung bringt, mit einem WA Update: um WA weiter voll nutzen zu können, aktivieren Sie Meta AI den Vollzugriff.
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Warum sollte ich Apple glauben? Aus demselben Grund, aus dem ich der EU auch nicht blind glaube: Ich bewerte die Plausibilität der Argumente.
Apple hat diesmal eine sehr konkrete Begründung geliefert. Die EU fordert im Rahmen des DMA gleiche Zugangsrechte für konkurrierende Assistenten. Apple sagt, man habe dafür Lösungen vorgeschlagen, die Sicherheit und Wettbewerb verbinden sollten. Diese seien abgelehnt worden.
Was mich nervt: Das Ergebnis ist nicht mehr Wettbewerb, sondern weniger Angebot. Die Funktion erscheint weltweit, aber nicht in der EU. Leidtragende sind europäische Nutzer und Entwickler.
Und genau bei KI sehe ich das Problem. Bei einem Browser oder Messenger kann man relativ leicht abschätzen, was die App darf. Eine KI mit Systemzugriff ist etwas völlig anderes. Sie kann Nachrichten lesen, Dateien analysieren, Aktionen ausführen und über zahlreiche Apps hinweg arbeiten.
Die Theorie des DMA lautet: Alle Anbieter sollen die gleichen Möglichkeiten erhalten.
Die Praxis könnte aber so aussehen: Meta, TikTok, X oder irgendein anderer Anbieter blendet eine Meldung ein: “Für die volle Nutzung bitte KI-Zugriff erlauben.” Millionen Nutzer werden zustimmen, weil sie die App nutzen wollen, nicht weil sie die technischen Folgen verstanden haben.
Genau deshalb kann ich nachvollziehen, dass Apple bei einem Vollzugriff deutlich vorsichtiger sein möchte als die EU-Kommission.
Und was die alten Apple-Skandale betrifft: die CPU-Drosselung war ein Fehler. Apple hat bei Apple Intelligence 2024 viel zu viel versprochen. Nervte mich genau so. Aber weder daraus noch aus anderen Fehlern folgt automatisch, dass Apple heute lügt.
Am Ende vertraue ich Apple in Datenschutzfragen schlicht mehr als Meta, toktok oder vielen anderen Konzernen. Nicht weil Apple perfekt wäre, sondern weil ihr Geschäftsmodell wesentlich weniger davon abhängt, möglichst viele Nutzerdaten für Werbung, Profilbildung und Verhaltensanalyse auszuwerten.
Wenn ich die Wahl habe zwischen einem geschlossenen, aber kontrollierten System und einem System, in dem jede KI mit ausreichendem Marktdruck tiefen Zugriff auf mein Smartphone erhalten kann, dann halte ich Apples Bedenken zumindest für nachvollziehbar
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Warum schaffen es Unternehmen, die DSGVO Richtlinien der EU zu erfüllen, aber Apple nicht?
Das ist mir ein Rätsel.Die Ausgangsfrage setzt voraus, dass andere Unternehmen die DSGVO problemlos erfüllen, Apple aber nicht. Das würde ich so nicht sehen. Die meisten großen Tech-Unternehmen haben regelmäßig Auseinandersetzungen mit europäischen Datenschutzbehörden und müssen Prozesse anpassen. Die DSGVO ist kein Zertifikat, das man einmal erhält und dann für immer erfüllt. Hast du ein konkretes Beispiel im Kopf, bei dem Apple etwas nicht umsetzt, andere Anbieter aber schon?
Auch wenn Du ggf. DMA meinst, ist die Frage etwas seltsam. Der DMA ist kein Regelwerk, bei dem alle anderen Unternehmen problemlos konform sind und nur Apple scheitert. Viele Anforderungen werden derzeit ausgelegt, diskutiert und teilweise angefochten. Die eigentliche Frage wäre: Welche konkrete DMA-Vorgabe soll Apple deiner Meinung nach nicht erfüllen?
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Der entscheidende Punkt ist doch: Apple sagt selbst, dass sie Siri AI in der EU bringen wollen. Sie verdienen damit kein Geld, die Funktion ist kostenlos. Es gibt also keinen wirtschaftlichen Anreiz, EU-Kunden bewusst schlechterzustellen.
Wenn Apple erklärt, dass die EU-Kommission keine der vorgeschlagenen Lösungen akzeptiert hat und sogar ein Modell abgelehnt wurde, bei dem andere Assistenten dieselben Fähigkeiten wie Siri erhalten sollten, dann ist die Kritik an der EU zumindest nachvollziehbar. Der DMA soll Wettbewerb fördern. Wenn die praktische Folge aber ist, dass eine Funktion für hunderte Millionen EU-Bürger gar nicht erscheint, während sie im Rest der Welt verfügbar ist, dann darf man durchaus fragen, ob die Regulierung ihr Ziel erreicht.
Und ehrlich gesagt kann ich Apples Bedenken sogar nachvollziehen. Man stelle sich vor, WhatsApp bringt 2028 ein Update und blendet beim Start eine Meldung ein: “Um WhatsApp weiterhin vollumfänglich nutzen zu können, muss Meta AI Vollzugriff auf dein Gerät erhalten.” Die meisten Nutzer würden vermutlich einfach auf “Akzeptieren” tippen, weil sie WhatsApp weiter nutzen möchten. Nicht weil sie die Konsequenzen verstanden haben.
Genau hier liegt für mich das Problem. Auf dem Papier klingt es gut, jedem Anbieter dieselben Rechte einzuräumen. In der Praxis bedeutet das aber, dass Apple auch Anbietern Zugang gewähren müsste, denen viele Nutzer vielleicht deutlich weniger vertrauen. Die Entscheidung trifft dann nicht der technisch versierte Nutzer, sondern oft der Durchschnittsnutzer, der einfach nur Nachrichten schreiben, Fotos verschicken und im Internet surfen möchte.Und ja, ich vertraue Apple hier tatsächlich mehr als vielen anderen Unternehmen. Nicht weil Apple ein Wohltätigkeitsverein wäre, sondern weil ihr Geschäftsmodell nicht primär darauf basiert, möglichst viele Nutzerdaten an Werbenetzwerke, Datenhändler oder politische Analysefirmen weiterzureichen. Apple verarbeitet und nutzt Daten selbstverständlich ebenfalls, aber bisher gab es eben keinen Cambridge-Analytica-Skandal, der gezeigt hätte, dass man mit den Daten der Nutzer besonders sorglos umgeht. Deshalb halte ich die Frage nicht für so einfach, wie manche sie darstellen. Mehr Wettbewerb ist grundsätzlich gut. Aber wenn dafür jeder beliebige KI-Anbieter tiefgreifenden Zugriff auf das Smartphone erhalten soll, dann sind Sicherheits- und Datenschutzbedenken für mich keineswegs automatisch vorgeschoben.
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Das habe ich mit einigen Serien getestet und da kommt nichts.
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Soll auch überhaupt nicht "doof" rüber kommen.
Ich finde es sogar einen sehr guten Input, den Du gebracht hast. Da kann jeder ja schnell einfach bei schreiben, wo man es streamen kann. Sollte für den, der eine Serie empfiehlt, kein Problem sein, aber auch unterm Strich hilfreich für all.
Also minimaler Mehraufwand, aber ein großer Benefit für alle.