Das gute ist: Auch Apple sammelt Daten.
Weniger und wohl nicht an andere weitergegeben, aber sie werden gesammelt.
Machen wir uns nichts vor: Ein großer Teil unseres Komforts beruht auf Daten, die wir zur Verfügung stellen.
Apple sammelt ebenfalls sehr viele Daten, ja. Zum Beispiel Geräteinformationen, Standortdaten, Nutzungsdaten, Siri-Anfragen oder Diagnosedaten.
Der Unterschied liegt eher beim Umfang und beim Geschäftsmodell. Google und Meta verdienen ihr Geld primär mit Werbung und Nutzerprofilen. Deshalb ist Datenauswertung dort zentral. Apple verdient dagegen hauptsächlich mit Hardware und Services. Dadurch hat Apple weniger Interesse an extrem detaillierten Werbeprofilen. Apple verarbeitet trotzdem viele Daten. Aber meist komplett anonymisiert, häufiger direkt auf dem Gerät und sehr restriktiv gegenüber Drittanbietern. Das ist nicht nur "Hörensagen", sondern nachgewiesen, wie schon mal gesagt, gibt es da draußen sehr viele Fachmenschen, die nur darauf aus sind, das Gegenteil zu beweisen. Dazu kommt jährlich der Transpareny Report und die Privacy Policy.
Und ja, ein großer Teil unseres heutigen Komforts basiert tatsächlich auf Daten. Navigation mit Live-Verkehr, Spamfilter, Sprachassistenten, automatische Fotofunktionen, Synchronisierung oder Betrugserkennung würden sonst deutlich schlechter funktionieren.
Die eigentliche Frage ist deshalb heute weniger, ob Daten gesammelt werden. Sondern eher:
Welche Daten genau, wie lange, zu welchem Zweck und wie viel Kontrolle der Nutzer darüber hat. Und dort schneidet Apple insgesamt sehr viel besser ab als Google oder Meta.