Ich glaube, Widget ist ein Thema für sich. Holger kann da ein lied von singen. Ich schaue es aber noch mal an.
Ich habe jetzt erst mal die CarPlay Zertifizierung bei Apple eingereicht. Das wäre der nächste, große Schritt.
My Spots – die wichtigsten Neuerungen der letzten Zeit
In den letzten Builds hat sich bei My Spots ziemlich viel getan. Aus der ursprünglichen zentralen Sammlung für meine gespeicherten Orte ist inzwischen deutlich mehr geworden.
Eigene Turn-by-Turn-Navigation
My Spots besitzt inzwischen eine vollständige Navigation direkt innerhalb der App. Mit Routenführung, Abbiegehinweisen, Live-Verkehr, alternativen Routen, automatischer Neuberechnung und perspektivischer Kartenansicht.
Auto, Fahrrad und zu Fuß
Die Navigation kann passend zur Fortbewegungsart berechnet werden. Für Auto, Fahrrad und Fußgänger gibt es separate Einstellungen.
Individuelle Navigationseinstellungen
Jede Navigationsart kann separat konfiguriert werden. Beispielsweise Sprachausgabe beim Auto und Fahrrad aktiv, beim Fußgänger dagegen aus. Für die Sprachausgabe gibt es außerdem unterschiedliche Modi, darunter eine verkürzte Ausgabe ohne unnötig lange Ansagen.
Ziele direkt auf der Karte wählen
Man muss einen Ort nicht erst speichern. Auf der Navigationskarte kann ein Ziel direkt ausgewählt werden. Auch POIs können als Ziel verwendet werden.
Adress- und Ortssuche für die Navigation
Zusätzlich kann direkt im Navigationsbereich nach einer Adresse oder einem Ort gesucht und das Ergebnis unmittelbar als Navigationsziel übernommen werden.
Zentrale Sammlung unabhängig von der Navi-App
Das bleibt für mich eines der wichtigsten Features: Meine Orte gehören nicht Apple Karten, Google Maps oder irgendeiner anderen Navi-App. Sie liegen zentral in My Spots. Beim Losfahren entscheide ich, ob ich die eigene My-Spots-Navigation, Apple Karten, Google Maps, Waze oder TomTom verwenden möchte.
„Schnell gespeichert“ für unterwegs
Die aktuelle Position lässt sich mit einem einzigen schnellen Zugriff sichern. Ideal beispielsweise für einen Parkhauseingang, einen Treffpunkt, Fotospot oder irgendeinen Punkt, den man unterwegs nicht wieder verlieren möchte.
Ordner, Favoriten, Fotos, Notizen und eigene Symbole
Aus einer einfachen Favoritenliste wird damit eine persönliche Ortsbibliothek. Orte lassen sich organisieren, selbst benennen und um weitere Informationen ergänzen.
Karten- und GPS-Funktionen
Neben verschiedenen Kartendarstellungen gibt es eine eigene GPS-Ansicht mit Live-Position und weiteren Positionsdaten. Gespeicherte Orte können außerdem auf einer großen, frei beweglichen Karte betrachtet werden.
Automatische Backups
Neu hinzugekommen sind automatische Sicherungen. Als Ziel kann ein eigener Ordner in iCloud Drive beziehungsweise der Dateien-App oder sogar ein eigener WebDAV-Speicher verwendet werden. Das WebDAV-Passwort wird dabei geschützt in der iOS-Keychain gespeichert.
Teilen, Importieren und Wiederherstellen
Orte können weitergegeben und wieder in My Spots importiert werden. Komplette Sammlungen lassen sich sichern und wiederherstellen. Gelöschte Orte landen zunächst im Papierkorb.
Und weiterhin wichtig: keine eigene Cloud, kein Account und keine Datensammlung.
My Spots soll eine persönliche App bleiben. Die eigene Sammlung wird lokal verwaltet. Backups landen nur dort, wo man sie selbst ablegen möchte.
Damit ist My Spots inzwischen ziemlich genau das geworden, was ich ursprünglich haben wollte: eine zentrale Heimat für meine Orte, aber ohne mich bei der späteren Navigation auf irgendeinen bestimmten Anbieter festlegen zu müssen.