Beiträge von senderversteller

    Vor allem dass es in jeden Port kann und nicht nur in den dafür vorgesehen Backup WAN Port am Gateway würde mir die Aufstellung ungemein erleichtern.

    Für die Positionierung frage ich mich nur wie wetterfest das Ding ist. Hab ich da Infos überlesen?

    Das stimmt. Für mich wäre es ein leichtes den WAN-Backup Port auf einen beliebigen Anschluss im Patchfeld zu verbinden und jede beliebige LAN-Dose zu nutzen. Aber wenn man kaskadierenden Switchen arbeitet kann das durchaus ein Vorteil sein.

    Zur Schutzklasse habe ich auch nix gefunden, das wäre natürlich eine gute Sache wenn es mindestens IP55 ist. Befürchte aber, dass eine Aufstellung im Freien nicht vorgesehen ist. Habe es mit den den Outdoor WLAN Access Points, z.B. U7 Outdoor verglichen, da steht nämlich dabei "Weatherproofing IPX6"

    Hab ich mir auch schon mal Gedanken gemacht, das Teil zu bestellen als ich es zum Release gesehen habe... aber mir zwei Fragen gestellt:

    1. Ist es für mich wirklich ein Must-Have? Ich hätte es in den letzten 8 Jahren exakt 0 Mal gebraucht... aber haben ist immer besser als brauchen.
    2. Wenn Failover Fall eintritt, dann braucht man eine einsatzbereite eSIM mit (genug) Datenvolumen. Da ich Magenta Mobil Prepaid Kunde bin, ist leider nix mit MultiSIM. Das bedeutet, das Teil erzeugt für mich laufende Nebenkosten.

    Genau, und irgendwann haben wir es auch mal geschafft, dass die Kohle dank kostenfreier Echtzeitüberweisung sofort am Zielkonto erscheint und nicht erstmal paar Tage in Büchern von gierigen Banken verschwindet 😝

    Genauso wird das mit IPv6 sein… was technisch möglich ist, muss noch lange nicht von der Industrie gewollt werden. Es braucht politischen und gesellschaftlichen Willen.

    </offtopic>

    In der Standardeinstellung ist bei Aktivierung von IPv6 in der UDM nicht automatisch jedes Gerät über seine Adresse, bestehend aus globalem Präfix und lokaler Interface Identifier erreichbar/exponiert. Die Firewall blockiert eingehende neue Verbindungen. Auf bestehende Verbindungen darf geantwortet werden.

    Bedeutet, dass die Aktivierung erstmal problemlos möglich ist und man keine Angst haben muss, dass plötzlich alles offen steht wie ein Scheunentor. Aber man hat natürlich mehr Fallstricke Firewall Regeln falsch zu machen, weil der systembedingte „NAT Schutz“ von IPv4 bei IPv6 technisch nur über Firewall funktioniert.

    Als Vorteile würde ich schon sehen, dass es teilweise schnellere und bevorzugtere Verbindungen herstellt, besonders bei großen CDN Providern gibt, weil moderneres Routing und weniger NAT stattfindet. Je mehr Menschen sich bewusst gegen die Nutzung entscheiden umso länger dauert es, bis IPv6 tatsächlich breit durchsetzt.

    Nachtrag/Vorschlag: Wie wäre es, wenn wir uns mal auf einen virtuellen UniFi "Stammtisch" zum Erfahrungsaustausch (z.B. per Facetime) treffen? Einige Mitglieder hier sind ja im Ubiquity Universum unterwegs. Hatte schon mal eine Session mit djiwondee das hat Spaß gemacht.

    PS: Ggf. mal den Threadtitel konkretisieren, z.B. "UniFi Gateways IPv6 aktivieren sinnvoll?" Andy


    Aber die Telekom (oder andere Anbieter) haben doch mit lokalen Netzwerk zuhause nichts zu tun?

    Ja, das ist schon richtig. Aber wenn man grundsätzlich mit IPv6 nicht zurecht kommt oder nicht warm wird, hat man keine Chance drum rum zu kommen, wenn der ISP nur eine v6 Adresse zuweist.

    Kann ja erst seit relativ kurzer Zeit mitreden (UDM-Pro), aber ich habe IPv6 seit Anfang an aktiviert und keine Probleme.

    • Läuft IPv6 bei euch stabil im Alltag?
    • Wie handhabt ihr die Firewall-Regeln bei mehreren VLANs?
    • Gibt es konkrete Vorteile, die ihr wirklich im Alltag merkt?
    • Nutzt ihr WireGuard oder Site-to-Site-Verbindungen über IPv6?
    • Würdet ihr IPv6 heute für private oder kleine Business-Netzwerke empfehlen?

    Der Reihe nach:

    • Ja, absolut. In meinem Kernnetz läuft Pi-Hole mit IPv4 und IPv6 sowie Unbound als Resolver im Hyper Local Mode. Habe kein Problem damit.
      In meinem IoT VLAN habe ich auf meinem Proxmox eine separate Instanz von AdGuard Home laufen, auch mit Unbound. In meinem IoT Netz habe ich IPv6 bewusst deaktiviert und nutze nur IPv4.
    • Bei den Standard (Built-In) Regeln gehe ich davon aus, dass die für IPv4 als auch v6 gelten. Für die individuellen Regeln kannst ja und bzw. oder wählen. Ich habe grundsätzlich alle Regeln für beide aktiviert.
    • Nicht wirklich, wobei es oft heißt, dass manche Seite (z.B. YouTube) IPv6 mittlerweile bevorzugt nehmen und deshalb eventuell auch etwas schneller reagieren (Stichwort Latenz). Würde sagen, dass man das im Alltag nicht merkt/braucht. Ob es mittlerweile Winkel im Internet gibt, die man ohne IPv6 nicht erreicht glaube ich nicht... d.h. wo man mit IPv4 only nicht weiter kommt.
    • S2S VPN habe ich zur FRTIZ!Box 5590 Fiber mit IPsec, allerdings IPv4 only.
      WireGuard VPN mit den Clients scheint nur über IPv4 zu funktionieren. Wenn ich mit meinem iPhone unterwegs bin und WireGuard VPN zur Dream Machine aktiv ist, dann bekomme ich keine IPv6 Verbindung.
    • Kann ich nicht eindeutig sagen. Für mich privat ist IPv6 keine zwingende Voraussetzung, allerdings ist es die Zukunft und ich möchte nicht darauf verzichte. Zum Glück habe ich dank Telekom Dual Stack die Wahl, manche haben mit DSlite garkeine Wahl und müssen IPv6 nehmen.

    Also ich hab ja auch ganz viele Fenster- und Türkontakte von Homematic IP mit solchen Batterien im Einsatz und hab die Feststellung gemacht, dass die Akkus immer ganz schnell leer sind oder schon gefühlt halb leer sind, wenn ich sie vermeintlich geladen im Schrank lagere. Jedenfalls musste ich da permanent tauschen weil immer ein anderer Sensor schwache Batterie meldet.

    Deswegen bin ich wieder dazu über gegangen die Batteriepakete bei Aldi zu kaufen statt mich über teure nicht funktionierende Wiederaufladbare zu ärgern.

    Gerne wäre ich da etwas nachhaltiger. Vielleicht hatte ich bisher nur die falschen Akkus und Ladegeräte? 🤷🏼‍♂️

    Ich wollte mit meiner Aussage auch nicht DECT als Funkstandard gut oder schlecht hinstellen, auch nicht die Smarthome Geräte von ehemals AVM aburteilen.

    Ich wollte mit meiner Aussage klarstellen, dass ich es gut fände, wenn Fritz mal Router auf den Markt bringt die auch nur das eine (nämlich Routing) können, aber das richtig gut und mit allen Netzwerkfunktionen die zu seinem Device dazu gehören. Keine eierlegende Wollmilchsau, die zwar Router und Modem ist, aber auch Telefonzentrale, Anrufbeantworter, NAS, Mediazentrale, Smarthome Zentrale und und und… und dann teilweise mit so schwacher Hardware ausgerüstet ist, dass sie quälend langsam wird.

    Ich würde z.B. nie die NAS einer FRITZ!Box nutzen.

    Die Funktion ist auch eher ein gespielter Witz… deswegen sagte ich oben: Router für Prosumer - und nicht so Firlefanz wie FRITZ!NAS oder die schaltbaren Steckdosen oder Thermostate die per DECT funktionieren.

    Vielleicht kommt Fritz durch den Eigentümerwechsel jetzt bisschen aus der Consumer Ecke raus und bietet künftig zusätzlich Geräte und Software für ambitionierte Privatkunden…

    Ich bin kein Kenner des Marktes und meine Einschätzung kann auch falsch sein, aber: Smarthome, Selfhosting, etc. ist in aller Munde, da geht das Thema am Router nicht vorbei und der sollte halt heute schon ein paar Funktionen mehr bieten als jedes 0815 Providergerät (z.B. Telekom Speedport).

    AVM macht das (bzw. hat gemacht), was sie seit gut 15-20 Jahren machen… zwar sehr gut, aber ich sehe da wenig Entwicklung.

    Glückwunsch zur neuen "Fritte" - auch wenn ich dir sagen muss: Du verpasst was.

    Ich habe ja kürzlich den Schritt in eine neue Welt gewagt. Gerade wer gerne Netzwerk bastelt, tiefe Einblicke ins eigene Heimnetz will, z.B. was so mit dem WiFi los ist, wer von außen an die Firewall klopft oder mit verschiedenen VLANs arbeitet (z.B. für neugierige oder geschwätzige IoT Geräte aller Art), der lebt mit einer FRTIZ!Box quasi wie, wenn er in der Matrix gefangen ist: Zufrieden, dick und satt, aber ziemlich unbehelligt.

    Freilich will auch nicht jeder die gemütliche Matrix verlassen, da sind die FRITZ!Boxen echt gut. :saint:

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    Das ist ja doof, sobald ich ein sudo apt upgrade mache - bin ich dabei. Ich denke danach funktioniert bei mir nur noch die Hälfte.

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    Ich habe eben nochmal nachgelesen: Der Hausanschlusskasten ist besonders in Mehrfamilienhäusern wichtig. Hier kommt die Speedpipe mit dem GF Kabel im Haus an. I.d.R. trägt so ein Kabel 12 Fasern. Von dem Kasten wird das Kabel in die verschiedenen Fasern aufgedröselt, auf Kasetten aufgelegt bzw. dort an neue Kabel gespleist. Diese Kabel werden dann in die einzelnen Wohnungen verteilt, wo dann eine Anschlussdose gesetzt wird (=die Zigarettenschachtel - früher als 1. TAE-Dose oder "Telefondose" bekannt).

    Bei mir im EFH wäre es keine Pflicht, ich denke der Kollege hatte da jetzt einfach keine Muse den Kasten von der Wand zu pfiemeln, die GF durchzuschneiden und neu zu spleisen. Verstehe ich auch, damit kann man mehr kaputt machen als dabei gewonnen wird. Die kleine Kiste frisst und säuft nix.

    kleine Zigarettenschachtel = ONT? Ich dachte, den macht das Modem obsolet?

    Das ist eine passive Glasfaserdose, kein ONT. Im Prinzip Glasfaser geht rein, Glasfaser geht raus.

    Ich hab das auch nicht verstanden. Ich habe gedacht der graue Hausanschlusskosten kommt weg und es wird nur die kleine Dose gesetzt. Aber der Techniker sagte mir, das muss so sein. Ist "Bauvorschrift" bei der Telekom. Naja... wenns so sein muss. Das Ding ist in der Ecke vom HWR und es steht ein Kleiderregal davor.

    Bei meinen Eltern sieht das jedenfalls anders aus, aber das Haus wurde 2023 (also nach unserem = 2017) auf GF umgebaut. Da geht die Speedpipe von außen direkt in so ne kleine Schachtel. 🤔


    Echt? Seit wann kann die das? Ist an mir vorbeigegangen...

    Nativ kann die Box das natürlich nicht. Schau mal auf dem Foto, davor ist ein schwarzer "Splitter" der LAN und Strom aufteilt. Kommt denke ich mit ca. 60V an und macht daraus 5V, müsste PoE+ Standard sein.