Ich hab das mal in einen eigenen Thread verschoben - denke, das ist ordentlicher.
Was soll man sagen? Mal die letzten fast 45 Jahre zurückgeblickt:
Eigentlich bin ich soweit sehr zufrieden, wie es bei mir gelaufen ist. Job gut, Familie super - wenig Gründe zu jammern (nein, ich will nicht wegen allem jammern, was immer wieder von anderen Leuten kommt: Geld, Job, Leben, usw. ...). Irgendwie hat man es ja doch auch in der eigenen Hand, wie das eigene Leben läuft.
Hätte ich was anders machen können? Klar. In der Schule aufmerksamer, konzentrierter, besser, ... Wo wäre ich gelandet? Vielleicht ein Studium - und dann? Ich mag mein Leben, wie es ist.
Manchmal dachte ich: "Was haben meine Eltern immer wieder für Probleme und Sorgen gehabt mit/wegen mir?" und konnte das nicht einschätzen. Und jetzt habe ich eigene Kinder - und kann meine Eltern verstehen. All den Ärger, all die Sorgen. Aber: Ich war jung. Sie waren auch jung - und diese "Probleme" hat wohl jede Generation mit der vorherigen und umgekehrt.
Immer wieder hört man: Man verdient zu wenig Geld, hat einen sch... Job, usw.. Und? Das sind oft Sachen, die man auch selbst vielleicht ändern kann. Wichtig ist, dass man weitestgehend gesund ist. Ich brauch keine Millionen, wenn ich an das Bett gefesselt bin. Oder - wie es Bekannten letzte Woche ging - das Kind mit 4 Jahren beerdigt werden muss.
Hey, vieles sind Problemchen, wenn man sich andere Sachen ansieht. Aber da wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht, nur weil es mal in der Schulter zwickt. Oder der Chef einen ungerecht behandelt (was dann oft nicht so ist, aber man selbst fasst es so auf).
Bin ich eigentlich noch beim Thema?