Aber ist diese Rechnung realistisch?
Vermutlich nicht.
Ich wollte ja nur sagen das auch ein E-Auto das Klima schädigt.
Aber ist diese Rechnung realistisch?
Vermutlich nicht.
Ich wollte ja nur sagen das auch ein E-Auto das Klima schädigt.
Vermutlich nicht.
Ich wollte ja nur sagen das auch ein E-Auto das Klima schädigt.
Das hat auch niemand bestritten. Aber "deutlich weniger". Also DEUTLICH deutlich. Von den lokalen Auswirkungen auf Luftqualität und damit direkt die Gesundheit der Menschen vor Ort ganz abgesehen. Da ist der Effekt noch viel größer. Schon allein deshalb sind EV eigentlich alternativlos (siehe die Auflistung an Schadstoffen welche selbst das so gehypete HVO100 ausstößt weiter vorne, was mal kurz ignoriert wurde).
Aktuell sind es ab 90.000km Vorteil eAuto?
Nur, wenn du das Fahrzeug mit einem wirklich schmutzigen Strommix betreibst. Also wirklich größtenteils bis fast nur Kohle. Das ist sozusagen der Worst Case, der von Petrolheads immer wieder zitiert wird.
Im angenommenen deutschen Standardstrommix der letzten Jahre bist du bei ca. 45 bis 50TKM im break even (der reale ist heute schon besser)
Gehst du auf Ökostrom (bsp. Laden durchgängig an der eigenen PV oder im 100% Ökostrom) hast du den "Akku-Rucksack" schon nach durchschnittlich 25TKM aufgeholt.
Diese Zahlen werden ohnehin Jahr für Jahr besser, weil sich der Strommix kontinuierlich vom CO2-Ausstoß weg entwickelt und auch der CO2-Ausstoß in der Supply-Chain immer geringer wird.
Nur dass wir uns verstehen:
Ein "gerade" neu gekauftes Fahrzeug zu verkaufen und durch ein neu produzierte BEV zu ersetzen ist nicht sonderlich ökologisch. Das verlangt aber (hoffentlich) auch niemand.
Steht aber ohnehin ein Fahrzeugwechsel an, dann ...
Wo gibt es denn 100% Ökostrom?
Wenn du einen zertifizierten Ökostromtarif abschließt kommt der Strom aus deiner Steckdose natürlich entsprechend es lokalen Strommixes. Es wird aber gleichzeitig zwingend die Menge, die du verbrauchst an anderer Stelle aus regenerativen und CO2-neutralen oder gar freien Quellen in das Netz eingespeist. Dadurch sinkt die Gesamtbilanz im Netz und du bist kalkulatorisch "CO2frei", selbst wenn die kWh Sonne oder Wind nicht bei dir aus der Steckdose kommt sondern vielleicht 100km bei jemand anderem.
Der lokale Schadstoffausstoß ist davon losgelöst. Da fahren die EV weitestgehend emissionsfrei (ja, auch da wird bsp. durch Reifen Feinstaub und Mikroplastik generiert, aber in einer gaaaaaaaaaaaaaaaanz anderen Größenordnung als bei Verbrennern).
Ich zahl für meinen 100% Ökostromtarif 24,7ct/kWh. Direkt beim Erzeuger.
Grüüün schreibt bei mir auch 100% Öko - für 23,78ct./kWh.
An den ENBW Schnelladestationen gibt es Ökostrom.
Es geht darum, dass es keinen dedizierten Ökostrom gibt. Es ist immer ein Mix. Das war meine Frage…
Was verstehst du unter "dediziertem Ökostrom"? Es gibt 100% Ökostrom und je mehr die Verbraucher davon kaufen, desto stärker verändert sich der Strommix.
Ja. . Ab es ist auch oft im Kopf der Menschen, man hat 100 % Ökostrom, und ist dann der Meinung, dass man wirklich nur Ökostrom aus der Steckdose bekommt. Wird hier auch so transportiert, als gäbe es verschiedene Leitungen (normaler Strom und Ökostrom).
Vielleicht ein extra Strom Thread nötig?
Ach was, ich habe einen Vertrag mit Ökostrom und bin mir bewusst das in Strommix geliefert wird, genau wie Micha schreibt.
Ab es ist auch oft im Kopf der Menschen, man hat 100 % Ökostrom, und ist dann der Meinung, dass man wirklich nur Ökostrom aus der Steckdose bekommt.
Durch Herkunftsnachweise garantiert der Stromanbieter, dass die gekaufte Menge aus 100% Ökostrom kommt. Er kauft die benötigte Menge am Markt ein.
Ja, es wird auch mal etwas Braunkohlestrom bei mir rauskommen aus der Steckdose - dennoch bezieht mein Anbieter die Menge meines (und der aller anderen seiner Kunden) Stroms aus erneuerbaren Energien. Technisch ist die Trennung nicht möglich. Mein PV-Strom schafft es ja auch nur ein paar Meter aus meinem Haus raus und geht zum nächsten Verbraucher.
Offensichtlich verschiebt sich der CO2-Vorteil für EV/BEV sogar noch viel schneller als gedacht:
Bevor es losgeht: niemand erwartet oder möchte ernsthaft, dass Menschen jetzt reihenweise ihre Autos verschrotten. Es geht nur darum, dass der "Co2-Rucksack", de facto keine Rolle mehr spielt und egal in welchem Lebenszyklus sich die Fahrzeuge befinden, ein BEV die deutlich umweltschonendere Variante ist. Wer also jetzt sagt "okay mein Auto fährt noch aber ich würde trotzdem gern ein BEV kaufen, weil es günstiger und besser fürs Klima ist" muss nicht mal ein schlechtes Gewissen haben. Nicht mal, wenn er es direkt zur Verwertung gäbe.
Jede Aufweichung des CO2-Emissionsverbots ab 203x wäre also nicht nur wirtschaftlich eine Bankrotterklärung sondern auch umwelttechnisch kompletter Irrsinn.
Und was sagt uns das mal wieder? Alles das, was man selbst nicht verifizieren kann sollte man immer mit einem Restzweifel, mal mehr, mal weniger, sehen.
Selbst die hochgelobten Qualitätsmedien haben sich ja den Bären aufbinden lassen.
Ja. . Ab es ist auch oft im Kopf der Menschen, man hat 100 % Ökostrom, und ist dann der Meinung, dass man wirklich nur Ökostrom aus der Steckdose bekommt. Wird hier auch so transportiert, als gäbe es verschiedene Leitungen (normaler Strom und Ökostrom).
Ich höre immer das Leute das über Leute sagen und habe noch nie jemanden gehört der das wirklich gesagt hat.
Aber im Grunde hat man ja 100% Ökostrom wenn man so einen Tarif hat. Ob ich den dann schlussendlich verbrauche oder jemand anders spielt ja keine Rolle.
Und was sagt uns das mal wieder? Alles das, was man selbst nicht verifizieren kann sollte man immer mit einem Restzweifel, mal mehr, mal weniger, sehen.
Selbst die hochgelobten Qualitätsmedien haben sich ja den Bären aufbinden lassen.
Da muss man leider zustimmen.
Publikationen wie WELT, BILD, Berliner Zeitung ... die lügen vorsätzlich und verbreiten absichtlich Fehlinformationen, weil sie eine politische Agenda verfolgen. Aus dem Ausland gesteuerte Medien wie DWN muss man glaub gar nicht erst erwähnen. Da gibt es IMHO nichts zu diskutieren.
Aber auch die "seriösen" Zeitungen, Zeitschriften und TV-Anstalten fallen nur allzu oft durch schlecht bis nicht recherchierte Inhalte auf. Wer aus der IT-Branche ist oder sich im Finanzwesen auskennst schlägt regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammen, was da teilweise auch in der ARD in Reportagen für ein haarsträubender Unsinn erzählt wird und fragt sich, wie es dann nur in Bereichen aussieht, in denen man sich nicht selbst auskennt?
Zitat von Micha
Oh. Da ist man was ganz großem auf der Spur.
Nein, der Presserat bekommt ständig Beschwerden über Artikel der genannten Publikationen.
Nein, der Presserat bekommt ständig Beschwerden über Artikel der genannten Publikationen.
Wixhtiger: sie sprechen auch regelmäßig Rügen über nachweislich falsche Berichterstattung aus.
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